Sturm „Sabine“ ist am Montagmorgen endgültig in der Region um Ulm, Neu-Ulm und Biberach angekommen. Seit 2.30 Uhr seien schon mehr als 70 Einsätze gefahren worden, hieß es am Morgen bei der Polizei Ulm.

Nach Orkan Sabine: Darauf müssen müssen private Waldbesitzer achten

Der Sturm Sabine hat viele Wälder in Deutschland verwüstet. Doch zu schnelle, hektische Aufräumarbeiten können gefährlich werden.

Fachdienstleiter Forst Jan Duvenhorst rät daher den privaten Waldbesitzern: „Man sollte keine unnötige Hektik an den Tag legen. Wenn man an der falschen Stelle sägt oder steht, dann ist das lebensgefährlich.“

Wenn Holz flächig liegt, sei es dringend anzuraten, Profis mit schweren Maschinen ranzulassen. Die zuständigen Revierleiter koordinieren und bündeln solche Einsätze.

Alb-Donau-Kreis/Kreis Neu-Ulm

Schulausfall im Kreis Neu-Ulm: So geht es am Dienstag weiter

Nachdem am Montag der Unterricht an den Schulen im Kreis Neu-Ulm sturmbedingt ausgefallen war, stellt sich die Frage, wie es am Dienstag weitergeht.

Sturm deckt Dachteile des Kripo-Gebäudes in Söflingen ab

Dachteile des Alten Röhrenwerks in Ulm, in dem auch die Kriminalpolizei untergebracht ist, sind gegen 10.30 Uhr wegen des Sturms weggeweht worden und auf die Straße gestürzt. Mehrere geparkte Autos sowie die Hauswand des Nachbargebäudes wurden dabei beschädigt. Zudem sind in Söflingen Bäume in der Nähe des Friedhofs auf Wohnhäuser gestürzt. Das berichtet der SWR.

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Turm des Ulmer Münsters wegen Sturm Sabine gesperrt

„Aufgrund der Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes wird der Münsterturm am Montag, 10.02.2020 komplett gesperrt.“, wie auf der Homepage mitgeteilt wird.

Mehr als 100 Einsätze im Kreis Neu-Ulm

Im Kreis Neu-Ulm sei es am Montagmorgen bereits zu mehr als 100 Einsätzen gekommen. Laut Aussage der Polizei kam es am Morgen zu rund hundert Einsätzen, wegen Bäume die Straßen blockiert hatten. Den Angaben nach seien diese bereits geräumt worden. Weitere Meldungen zu den Auswirkungen von Sturm „Sabine“ sollen im Laufe des Vormittags kommen.

Auf Wegen und Straßen in Ulm und Neu-Ulm waren die Auswirkungen des Sturms teilweise deutlich zu sehen. Heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume zeugten von der Wucht des Orkans „Sabine“.

Im Alten Friedhof in Ulm knallte ein Baum wegen des Sturms "Sabine" auf den Weg und die Grünfläche.
Im Alten Friedhof in Ulm knallte ein Baum wegen des Sturms „Sabine“ auf den Weg und die Grünfläche.
© Foto: Magdi Aboul-Kheir

Kreis Biberach von Orkan besonders betroffen

Ein Schwerpunkt des Polizeipräsidiums Ulm sei der Kreis Biberach. Dort gebe es viele Einsätze wegen heruntergefallener Äste und umgestürzter Bäume. Gerade in Waldnähe sei es den Einsatzkräften teils nur schwer möglich zu den Einsatzstellen zu gelangen, da umherwirbelnde Äste die Anfahrt erschwerten oder unmöglich machten. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr seien im Einsatz. Die Aufräumarbeiten würden aber mindestens den gesamten Montag in Anspruch nehmen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Sturm „Sabine“: Autos prallen gegen Bäume

In den Morgenstunden gab es zahlreiche Autounfälle in der Region. Die Fahrzeuge seien oftmals gegen umgefallene Bäume oder heruntergefallene Äste gefahren. Bis jetzt habe es aber nur einen Leichtverletzten bei einem Unfall in Biberach gegeben.

Sturm in Altheim-Staig: Schul- und Stromausfall wegen „Sabine“

Wie Gabriele Zick, die Schulleiterin der Verbandsgemeinschaftsschule Altheim-Staig, am Montagmorgen mitteilte fällt auch hier der Unterricht heute aus. Grund dafür ist ein Stromausfall der ganz Altheim-Staig betrifft.

Stromversorgung lahmgelegt: Sturm „Sabine“ wütet in Senden

Aufgrund des Sturms fiel in Teilen Sendens am Montagmorgen der Strom aus. Die Störungsmeldung ging um 5.42 Uhr bei den Stadtwerken ein, teilt Pressesprecher Bernd Jünke mit. Unterbrochen war die Versorgung rund um die Bahnhofstraße, Ortsstraße, Schützenweg, Lärchenstraße, Erlenweg, Bachstraße, Landgrabenweg, Stadtpark. Betroffen waren ca. 1.300 Haushalte und Gewerbebetriebe. Gegen 6.45 Uhr konnte der SWU-Bereitschaftsdienst die ersten Stromkunden wieder ans Netz anschließen.

Sturm Sabine sorgt für gesperrte Straßen im Kreis Göppingen

Im Kreis Göppingen sorgte „Sabine“ dafür, dass zahlreiche Straßen gesperrt werden mussten.

Pendler in Bayern und Baden-Württemberg von Sturm betroffen

Sturm „Sabine“ sorgte am Montagmorgen auch dafür, dass viele Pendler mit Verzögerung zur Arbeit kamen. Insbesondere Pendler, die auf die Bahn setzen, waren betroffen.