Veranstaltungen Startschuss für Kultur in der Au

Ulm / Bernd Rindle 12.06.2018

Den abgehalfterten Liederkranz in der Friedrichsau auf Vordermann zu bringen war eine der ersten Aktionen des im April gegründeten Vereins „Indauna“, der sich die Wiederbelebung des Ulmer Stadtparks zum Ziel gesetzt hat (wir berichteten). Ersteres ist gelungen: Nach einer angelegten Putzaktion hat Teutonia-Wirt Stefan Beilhardt den Biergarten wieder eröffnet.

Jetzt ist die Kür dran, hieß es bei der Mitgliederversammlung. Also das kulturelle Programm. Eine Aufgabe, die Sopranistin Oxana Arkaeva übernommen hat. Das Programm soll Niveau haben, versteht sich, und getragen von künstlerischer Qualität trotz knappem Budget. Wobei der Zugang nicht nur dem üblichen Musenpublikum möglich sein soll, sondern auch eher Kulturfernen. Ein Programm mit Konditionen „für alle Leute“.

In erster Linie sollten regionale Künstler zum Zug kommen, die idealerweise eine Affinität zur Friedrichsau, „Natur und Donau“ besitzen. Nicht nur: Auch der afghanische Musiker Pouya Raufyan soll etwa bei einem musikalischen Protestabend in der Au gastieren. Die geplante Spielzeit von Mitte Juni bis zur ersten Oktoberwoche lässt nahezu keine künstlerische Disziplin aus.

Wobei in Ulm auch Neuland betreten wird, was andernorts bereits für Furore gesorgt hat: Konzerte für Babys und ihre Eltern. „Das ist eine Art musikalische Ganz-Früherziehung“, sagt Oxana Arkaeva.

Der Startschuss für das Au-Programm fällt zwischen dem 15. und 17. Juni mit Manfred Eichhorns Lesung „Erinnerungen“ im Liederkranz, der genaue Termin steht noch nicht fest. db

Info Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat, kann sich unter indauna.com/mitglied-werden/ anmelden.

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