Ulm Start am Münsterplatz: Parade für Oldtimer

Ulm / ALEXANDER BÖGELEIN 27.06.2013
Zum achten Mal startet die Donau Masters vom Ulmer Münsterplatz nach Budapest. Spannend wird es am 4. Juli von 13 Uhr an. Das Spektakel lockt entlang der Strecke tausend Zuschauer an.

Die Vorbereitungen zum Start der Rallye Donau Masters auf dem Ulmer Münsterplatz haben sich zu einer Attraktion entwickelt. Ganze Familien kommen, vom Opa über den Vater bis zum kleinen Enkel, ebenso wie Touristen. Neugierig schauen sie zu, wie die kostbaren Fahrzeuge gemächlich zur technischen Abnahme rollen. Am 4. Juli, von 13 Uhr an, ist es soweit: Das satte Blubbern der Motoren mischt sich mit der Musik vom Showtruck des Senders Radio 7 und dem Sound der Adam Mikos Band. Haben die Teilnehmer die Startplätze eingenommen, können die Neugierigen die Oldtimer aus der Nähe anschauen.

Das älteste Fahrzeug am Start steht am Anfang des Trosses: Cheforganisator Manfred Hommel und seine Frau Sandra starten mit einem 78 Jahre alten Wolsely Hornet, gefolgt vom ARD-Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer in einem Mercedes-Benz 220 S. Zu bestaunen gibt es unter anderem Mercedes-Benz-Pagoden, einen Rolls Royce Silver Shadow (Bj. 1978), einen VW-Bus Samba (1961), einen Renault Dauphine (1957) – und viele andere Raritäten. Von 17 Uhr an moderiert der Autojournalist  Detlef Krehl den Start. Etwa eine Dreiviertelstunde wird es dauern, bis sich die letzten Starter von der Rampe aus auf den rund 1000 Kilometer langen Weg nach Budapest machen – und die Zuschauer nur noch die Rücklichter der Oldtimer-Parade sehen.

Schöne Plätze, um die Fahrzeuge zu erleben, sind auch die Oldtimerfabrik Classic (Neu-Ulm, Lessingstraße 5), wo der Tross gegen 17 Uhr vorbeikommt, oder der Marktplatz in Günzburg (ab 17.45 Uhr), auf dem die Fahrer-Teams gleich die erste Sonderprüfung bestehen müssen.