Ulm / Rebecca Jacob Am Donnerstagmorgen hat das Kaffeehaus Starbucks Ulm seine Türen geöffnet. Auf dem Münsterplatz startete gegen Mittag eine Boykott-Aktion.

Am Donnerstag, 6. September, 8 Uhr, öffneten die Türen des neuen Ulmer Coffee Houses am Münsterplatz 16. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch gerade mal etwa 15 Menschen dort versammelt, die allerdings hinreichend euphorisch in das Kaffeehaus stürmten.

Starbucks hatte zuvor mit Aufstellern für die Eröffnung geworben und Gutscheine verteilt.

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Protest am Donnerstagmittag

Es gibt aber auch viele Menschen in der Stadt, die der Eröffnung der Filiale kritisch gegenüber stehen. So fand am Mittag unter dem Titel „Starwhat? Just Coffee!“ eine Aktion statt, die laut Veranstaltungs-Information mit „Ulms erstem Kaffee-Picknick“ zeigen möchte, „dass wir keine Kaffee-Ketten brauchen“.

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Initiatorin Dana Hoffmann will damit nach eigener Aussage darauf aufmerksam machen, dass es in Ulm auch viele kleine Cafés gibt - nicht nur große Ketten.

Die Aktion stößt offenbar auf reges Interesse. Unter dem Post kommentieren viele Facebook-Nutzer: „Großartig“, „Echt starke Aktion“ oder „Schade, dass anständige Leute um die Zeit arbeiten müssen.“

An der Starbucks-Filiale in Ulm scheiden sich Geister. Verratet uns eure Meinung und macht mit bei unserer Abstimmung!

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