Starkregen Stadt soll sich um Starkregen-Schäden kümmern

Ulm / Ulrike Schleicher 07.08.2018

Der SPD-Fraktion im Ulmer Gemeinderat lassen die voll gelaufenen Keller am Kuhberg keine Ruhe. Sie bittet die Stadtverwaltung um einen Bericht zur Lage. Der Grund: Nach den Starkregenfällen in diesem Jahr mussten Anwohner in bestimmten Straßen – etwa in der Pfeiffergasse, dem Susoweg und der St.Barbara-Straße – nach wie vor ihre Keller auspumpen. Wie berichtet, haben allerdings viele Anwohner die von der Stadt empfohlenen Rückstauklappen eingebaut. Sie gehen deshalb davon aus, dass das Kanalsystem die Ursache ist.

Auch 2016 und 2017 hatten Bewohner des Stadtgebietes diese Vermutung geäußert, nachdem ihnen immer wieder die Keller voll gelaufen waren. Ebenso könnte Schmutz von der Linie-2-Baustelle die Ursache sein, meinten viele. Inzwischen sind im Zuge der Bauarbeiten in der Römerstraße neue Rohre verlegt worden. Die bisherigen seien marode, habe sich herausgestellt, teilten die EBU mit. Sie sind größer dimensioniert.

Die SPD-Fraktion erinnert die Verwaltung an die „enorme Anstrengungen“, die sie damals unternommen habe, „um die Ursachen aufzuklären und weitmöglichst für die Zukunft zu verhindern“. Trotzdem gebe es leider immer noch solche Vorfälle. „Wir sind sicher, dass die Anwohner nach den heftigen Schäden vor zwei Jahren ihrerseits alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, Wasserschäden zu verhindern.“ Deshalb bitte die SPD um einen Bericht über die Maßnahmen, die bislang seitens der Stadt unternommen wurden – „und welche Überlegungen es gibt, den betroffenen Bürgern zu helfen“. us

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