Ulm Staatsanwaltschaft stellt Ratiopharm-Ermittlungen ein

Ulm / dpa 22.05.2013
Die Staatsanwaltschaft Ulm hat Ermittlungen gegen Verantwortliche der Pharmafirma Ratiopharm wegen umstrittener Zahlungen an Ärzte eingestellt. Dabei war es um Umsatzbeteiligungen für die Mediziner gegangen und den Vorwurf des Betrugs durch Unterlassen.
Der Bundesgerichtshof hatte 2012 entschieden, dass den Beteiligten angesichts der geltenden Rechtslage kein strafbares Verhalten vorgeworfen werden könne. Nun hat die Staatsanwaltschaft laut Mitteilung vom Mittwoch die letzten noch laufenden Verfahren gegen acht Verantwortliche von Ratiopharm und eine Außendienstlerin eingestellt. Zeitweise waren rund 3500 Verfahren in dieser Sache gelaufen, vor allem gegen Ärzte.