Mit dem Finalsieg gegen die TSG Balingen am Samstag hat der SSV Ulm 1846 Fußball den WFV-Pokal-Hattrick perfekt gemacht und den Wettbewerb zum dritten Mal in Folge gewonnen. Somit dürfen die Spatzen auch in diesem Jahr im DFB-Pokal antreten. Der Gegner: Zweitligist Erzgebirge Aue.
Nun hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Termine für die Erstrundenpartien bekannt gegeben: Der SSV Ulm 1846 empfängt Erzgebirge Aue am Samstag, 12. September, im Donaustadion. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

DFB-Pokalspiel mit Zuschauern? Fans dürfen hoffen

Die große Frage: Dürfen Fans ins Stadion? „Noch ist es nicht sicher“, sagt Spatzen-Pressesprecher Max Rieck. Nach dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Donnerstag gab Markus Söder (CSU) bekannt, dass es vor November keine größere Fan-Rückkehr in die Stadien geben wird. Partien der 1. und 2. Bundesliga finden demnach bis mindestens Ende Oktober weiter vor leeren Rängen statt. Doch wie wird im DFB-Pokal verfahren, wenn Klubs aus den unteren Ligen auf Erst- und Zweitligateams treffen? „Es wird aktuell noch diskutiert, ob im DFB-Pokal dieselben Zuschauer-Regeln wie in der Bundesliga gelten sollen oder ob ein anderer Weg eingeschlagen wird“, berichtet Rieck. Er rechnet mit einer Entscheidung seitens des DFB in den kommenden Tagen.
Sollten am 12. September Zuschauer zugelassen werden, so dürfen laut Corona-Verordnung – wie auch schon beim WFV-Halbfinale gegen die SG Sonnenhof Großaspach am 8. August – 500 Fans ins Donaustadion. Allen wird ein fester Sitzplatz zugewiesen.