Verkehr Spuren auf Gänstorbrücke bleiben gesperrt

Die Gänstorbrücke wird weiter untersucht.
Die Gänstorbrücke wird weiter untersucht. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / cl 18.07.2018
Das marode Bauwerk muss intensiver untersucht werden. Zur Lichterserenade kann man problemlos auf der Brücke stehen.

Die Gänstorbrücke bleibt in den kommenden Monaten zweispurig. Wie Gerhard Fraidel, Leiter der Abteilung Verkehrsinfrastruktur, gestern im Stadtentwicklungsausschuss sagte, müsse das Bauwerk weiter untersucht werden. Bei der Analyse der Spannbetonbrücke haben Experten vergangene Woche unter anderem die Qualität des Betons untersucht und festgestellt, dass es im Inneren der Brücke Korrosion gibt. Jetzt stehen Nachberechnungen an, die zeigen sollen: „Was können wir in nächster Zeit drüber lassen? Und was in Zukunft?“

Nach den Untersuchungen wird entschieden, ob sich eine Sanierung lohnt. Derzeit fahren 27.800 Fahrzeuge am Tag über die Brücke – fast so viel wie vor der Teilsperrung. Der Stau habe sich verlagert, sagt Fraidel. „Das ist noch nicht befriedigend.“ Zur Lichterserenade und an Schwörmontag könne man problemlos auf der Brücke stehen.

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