Schritt für Schritt nähert sich Ulm einem eigenen Sportinternat, vorangetrieben von der FWG-Fraktion, namentlich von Stadtrat Reinhold Eichhorn (wir berichteten). Ende vergangener Woche gab es nun Sondierungsgespräche mit der Stadtverwaltung, mit am Tisch Vertreter des interessierten Leistungssports in Ulm: Ruderer, Basketball-Akademie, Leichtathleten mit Mehrkampfstützpunkt und Turner samt Rhythmischer Sportgymnastik und Aerobic. Auch die Schwimmer bekunden Interesse, wie Eichhorn mitteilt, der darin alles in allem eine klare Willensbekundung für das Projekt sieht - auch seitens der Stadt.

Für Ulm haben die Partner einen Bedarf von 24 Plätzen in einem solchen Internat ermittelt, für das ein privater Bauherr und Betreiber in den Startlöchern steht, der bereits eine solche Einrichtung im Land betreibt. Gewünschter Standort in Ulm: in Nachbarschaft zu den Sporthallen und zum Schulzentrum am Kuhberg. Eichhorn: "Es geht dabei aber nicht nur um die Unterbringung, sondern auch um ein Konzept mit den Schulen und die persönliche Betreuung der talentierten Nachwuchssportler. Für sie darf schulisch kein Nachteil entstehen." Das müsse allein mit Blick auf die Eltern garantiert sein. Ziel ist, im Sommer 2013 mit dem Bau zu beginnen und zum Schuljahr 2014/15 zu eröffnen. Nächste Runde dafür: Im Januar stehen Termine zu baulichen und kaufmännischen Fragen an.