Ulm Splitter vom Glück

Ulm / SWP 14.03.2014

Begrüßung OB Ivo Gönner entschuldigte zum Auftakt der Denkanstöße gestern Abend die Schirmherrin der Veranstaltung, Annette Schavan, und sagte schnippisch zu deren künftigen Rolle als Botschafterin beim Vatikan: "Alles Gute auf ihrem weiteren Weg zum Heiligen Stuhl. So dass wir schon beim Thema wären. . ." Nämlich dem "Zwang zum Glück", das in seinen Facetten die Denkanstöße 2014 bestimmt. Martin Hettich, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Baden-Württemberg als Sponsor, sagte: "Vielleicht ist Deutschland eines Tages Entwicklungsland und wir werden doch zum Glück gezwungen." Wenn das Beispiel des Königreichs Bhutan Schule machen sollte, wo das "Bruttonationalglück" in der Verfassung verankert ist.

Einführung Prof. Renate Breuninger vom Humboldt-Studienzentrum der Uni Ulm als Organisator steckte den Rahmen der Denkanstöße ab. Das Glück sei "mal stürmisch und Highlife, mal leise und unspektakulär. Heute ist aber alles etwas übersteigert, mehr Rummelplatz als Kloster." Doch das werde zunehmend in Frage gestellt.

Programm Heute geht es bei den Ulmer Denkanstößen im Stadthaus weiter mit Vorträgen und Diskussion zum Thema "Der Zwang zum Glück in der Masse", Beginn: 14.30 Uhr (Eintritt frei). Referentin Prof. Annemarie Pieper (Basel) kann krankheitsbedingt nicht dabei sein. Um 17 Uhr macht Hellmuth Karasek weiter mit einer Lesung über Humor (Eintritt frei). Um 20 Uhr beginnt ein Kabarettabend mit Hans Holzbecher: "Risiko Leben" (12 Euro). Morgen, Samstag, geht es um 13.30 Uhr los zum Thema "Events - Struktur und Funktion" (Eintritt frei). Zum Abschluss, 16 Uhr, spricht Joey Kelly: "No Limits" (Eintritt frei). Alle Veranstaltungen sind öffentlich.

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