Die zweite Phase des Umbaus der Wiblinger Allee beginnt: Ab kommenden Montag, 20. Mai, ist die Strecke zwischen Hans-Lorenser-Straße und der Daimlerstraße voll gesperrt (Nummer 9 auf der Karte). Bereits 2018 wurde der Knotenpunkt B 30, Wiblinger Allee und Laupheimer Straße, sowie die Kreuzung Wiblinger Allee/Hans-Lorenser-Straße überarbeitet.

Donautal: Wieso wird die Wiblinger Allee saniert?

Das Industriegebiet Donautal wurde ab den 1950er Jahren erschlossen. Mit 345 Hektar eines der größten in Baden-Württemberg bietet es Platz für derzeit circa 300 Firmen mit insgesamt mehr als 20.000 Mitarbeitern. Um den Industriestandort auch für die Zukunft fit zu machen, wird die Wiblinger Allee umfassend erneuert, geht aus einer Mitteilung der Stadt Ulm hervor.

Der schlechte Zustand des Fahrbahnbelags mache eine tiefgreifende Sanierung erforderlich. Zusätzlich soll die Fahrbahn verbreitert werden, um künftig insbesondere in Richtung B311 den Verkehrsfluss zu verbessern, heißt es weiter in der Mitteilung der Stadt.

Wie lange ist die Wiblinger Allee in Ulm voll gesperrt?

Das bisher geplante Ende der Sanierungsarbeiten ist der 20. Dezember. Gerhard Fraidel von der Stadt Ulm geht aber davon aus, dass die Bauarbeiten deutlich früher zu Ende sind. Hierfür nennt er zwei Gründe: Zum einen erfolgt die Sanierung nicht wie ursprünglich geplant in zwei Bauabschnitten, sondern nur noch in einem. Dies habe den Vorteil, dass die Verkehrsführung der Umleitung nicht mehrfach umgebaut werden muss. Außerdem stehe ein größeres Baufeld zur Verfügung, was den Einsatz von größeren Geräten möglich macht.

Zum anderen wird auf den Bau einer Bushaltestelle verzichtet, da die ÖPNV festgelegt hat, dass diese nicht ausreichend genutzt werde und daher nicht erforderlich sei, erklärt Fraidel.

Sperrung auf der Wiblinger Allee – so werdet ihr umgeleitet:

Für die Zeit der Bauarbeiten wird eine Umleitung eingerichtet. Diese ist über die Daimlerstraße, Siemensstraße und Hans-Lorenser-Straße ausgeschildert. Die Zufahrt zum Donautal bleibt also bestehen. Dennoch ist in den Hauptverkehrszeiten mit Behinderungen zu rechnen. Gerhard Fraidel rät, wenn möglich, das Industriegebiet Donautal zu umfahren. Autofahrer, die von der B 10 kommen und das Ziel Wissenschaftsstadt haben, werden gebeten, über die B 30 auszuweichen. Eine positive Nachricht gibt es: Die Benzstraße, die momentan ebenfalls gesperrt ist (Nummer 1 auf der Karte), wird bereits ab Ende Juni, nicht wie geplant ab Oktober, wieder geöffnet.

Umleitung: Vorfahrtsregeln und Ampelanlagen werden angepasst:

Zur Verbesserung des Verkehrsflusses während der Bauzeit werden in der Daimlerstraße, Siemensstraße und Hans-Lorenser-Straße die Vorfahrten sowie die Ampelanlagen angepasst. Bedeutet: Es wird eine abbiegende Vorfahrtsstraße geben und die Schaltzeiten der Ampel werden je nach Verkehrslage verlängert oder verkürzt. Zusätzlich werden Fußgängerübergänge ausgebaut.

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