Ulm SPD: Notruf flexibler und schneller absetzen

CAROLIN STÜWE 13.09.2016

Welche Möglichkeiten gibt es, über Smartphone-Apps von offiziellen Institutionen Notrufe zu übermitteln? Haben die Behörden die Möglichkeit, den Standort des Anrufers automatisch zu orten, nachdem eine Zustimmung des Anrufers vorliegt? Das wollen die SPD-Stadträte Katja Adler und Georgios Giannopoulos von Oberbürgermeister Gunter Czisch wissen. Die Landespolizei werde sukzessive ihren Auftritt in sozialen Medien wie Facebook und Twitter ausbauen. Dazu die Frage in dem SPD-Antrag: Welche Überlegungen stellt die Stadt hier an, offizielle Mitteilungen in Kooperation mit der Polizei zu verbreiten?

„Im Zuge der Digitalisierung unserer Gesellschaft wünschen wir uns eine Erweiterung des Notrufs“, heißt es weiter. Smartphones böten die Möglichkeit, einen Notruf schneller abzusetzen und dabei wichtige Informationen wie Standort und Sender automatisiert mitzuteilen. Die Ulmer Feuerwehr solle ein System entwickeln.  „Die Leitstelle könnte doch eine Nachricht mittels kurzer Nachricht quittieren oder direkt wieder zurückrufen.“ Auch für gehörlose Menschen wäre ein Notruf per Nachricht eine gute Ergänzung zum bereits bestehenden Notruf-Fax. Möglichkeiten sollen im Zuge der Digitalen Agenda ausgelotet werden.