Unterhalt SPD sieht Unterhaltsvorschuss als Erfolg

Ulm / swp 28.08.2018

Die noch von SPD-Familienministerin Manuela Schwesig durchgesetzte Reform zum staatlichen Unterhaltsvorschuss erweist sich nach Ansicht  der Ulmer SPD ein Jahr nach ihrem Inkrafttreten auch in Ulm als Erfolg für Alleinerziehende und ihre Kinder. „Dieses Gesetz verringert das Armutsrisiko genau bei denjenigen, die davon am meisten bedroht sind“, teilt der SPD-Kreisvorsitzende und Stadtrat Martin Ansbacher mit. „Es ist einfach nah am Leben.“

Alleinerziehende Mütter und Väter können vom Staat eine Vorschusszahlung bekommen, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt. Bis Juni 2017 war diese Leistung auf maximal 72 Monate begrenzt und wurde nur bis zum zwölften Geburtstag des Kindes geleistet. Nun wird der staatliche Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Lebensjahr gezahlt, und die Begrenzung der Bezugsdauer entfiel.

Hunderttausende Betroffene profitierten davon laut Ansbacher bundesweit. Auch in Ulm habe sich der Ausbau positiv ausgewirkt. Zum 31. Dezember 2017 seien in Ulm 959 laufende Fälle bearbeitet worden, „somit haben sich die laufenden Fallzahlen mehr als verdoppelt“. Für Ansbacher ist das eine positive Entwicklung. „Für viele Alleinerziehende auch in Ulm ist das eine echte Unterstützung, die konkret im Portemonnaie ankommt.“ Die Neuregelung habe sich gelohnt, die SPD wolle weiter gegen Armut von Kindern ankämpfen.

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