Ulm / kö

Die SPD schlägt in der von Bauträger Volker Munk angestoßenen Debatte um realistische Baukosten eine schärfere Tonart an als, wie berichtet, zunächst die Grünen. Landtagsabgeordneter Martin Rivoir, auch Vorsitzender des Mietervereins, vertritt den Standpunkt: Es könne nicht sein, dass Munk „für finanzkräftige Investoren schöne teure Wohnungen“ plant und entsprechende Gewinne macht, während kommunale Baugesellschaften wie die UWS die Sozialwohnungen bauen sollten. Die städtischen Firmen müssten so Vorrang bei allen kommunalen Flächen erhalten. Munk kauft jedoch meist von privaten Verkäufern. Seine Anregungen zum günstigeren Bauen von geförderten Wohnungen wolle man aber gern aufnehmen.

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