Als Gast behandelt und nicht als Kranker verwaltet. Das ist die Arthros Klinik – chirurgische Praxisklinik und innovatives Operationszentrum unter einem Dach. „Wir sind wie eine kleine Klinik und dabei komplett autark aufgestellt“, wie Dr. Michael Huhn, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie und zertifizierter Hauptoperateur für Endoprothetik, erklärt.
Im Vordergrund stehen Sportverletzungen, wie etwa der Riss des vorderen Kreuzbandes. Jährlich kommt es zu etwa 100000 solcher Verletzungen. Das gerissene vordere Kreuzband wird durch eine körpereigene Sehne ersetzt. Skifahrer, Fußballer und Basketballer zählen zu den häufig Betroffenen. Aber auch im Handball oder auf dem Trampolin reißt oftmals das vordere Kreuzband. 400 Kreuzbänder werden bei Arthros jährlich operativ behandelt. „Gute Vorbereitung und Aufwärmtrainings helfen dabei, die Muskelführung zu trainieren, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen“, rät Dr. Markus Bischoff, ebenfalls zertifizierter Hauptoperateur für Endoprothetik. Als Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie nimmt er sich auch der selteneren hinteren Kreuzbandrissverletzungen an. Von etwa 400 Kreuzbandoperationen ist maximal jede 15. ein Eingriff am hinteren Kreuzband.

„Die Indikation muss stimmen“

Ein wesentlicher Behandlungsschwerpunkt sind die degenerativen Gelenkerkrankungen. Jährlich werden von den Gelenkspezialisten etwa 15000 Patienten behandelt. Nach einer sorgfältigen Untersuchung und Sichtung der Röntgen- und MRT-Bilder erfolgt immer bedarfsgerecht die Überprüfung zur operativen oder konservativen Behandlung. „Das Ausschöpfen der konservativen Behandlungsmöglichkeiten nimmt einen hohen Stellenwert ein“, sagt Bischoff. Die Zahlen sprechen für sich. Von 15000 behandelten Patienten werden etwa 2000 operativ behandelt. Ein breites Spektrum konservativer Maßnahmen schließt sich bei Arthros an. Beispielsweise können mit der sogenannten PRP (platelet-rich-plasma)-Therapie sehr effizient sowohl degenerative Gelenkveränderungen, zum Beispiel bei der Arthrose, aber auch Sportverletzungen, wie Muskelfaserrisse konservativ behandelt werden. Die körpereigenen Immunfaktoren werden dabei gezielt eingesetzt. Was der Patient zur Heilung benötigt, trägt er bereits in sich. Das Blut wird lediglich durch Zentrifugation aufbereitet, Zusatzstoffe oder Medikamente werden nicht beigemischt. Um eine schlüssige Therapie anbieten zu können, arbeitet man eng mit Orthopäden und Physiotherapeuten zusammen. „Der Patient hat immer den gleichen Arzt als Ansprechpartner“, hebt Bischoff hervor. Gerade in der Vorfußchirurgie, wie bei der Korrektur von Hallux valgus Fehlstellungen oder Hammerzehen, die im operativen  Schwerpunkt von Dr. Huhn individuell behandelt werden, kommt es auf die Verbandtechnik in der nachoperativen Phase an. „Wir sehen unsere Patienten dann manchmal bei bis zu sieben Nachuntersuchungen.“

Den Heilungsprozess in Gang setzen

Ein Gefühl der Sicherheit für die Patienten, zu wissen, dass sich immer der gleiche Arzt um die Belange kümmert. „Menschen sind individuell“, erklärt Bischoff. Die Gelenkspezialisten schaffen in der nachoperativen Patientenversorgung die besten Therapieansätze, ob PRP-Eigenbluttherapie, oder Knorpelzellentherapie, um die Rekonvaleszenz, also den Heilungsprozess zu verkürzen. „Wir hatten sogar schon einen Patienten, der für seine PRP-Therapie bis vom Erzgebirge zu uns gekommen ist“, erinnert sich Huhn. „Mit Erfolg.“
Die Arthros Klinik setzt von der Untersuchung, über die Beratung bis zur Indikation und Nachsorge für jeden Patienten den Standard individuell hoch. Bis es dann im letzten Schritt wieder heißt: „Return to Sport“.

Über die Arthros Klinik


Die Gelenkspezialisten führen sämtliche Behandlungen bis zum operativen Eingriff im Haus durch. Für die Endoprothetik von Knie und Schulter bestehen seit vielen Jahren Kooperationen mit stationären Krankenhauseinrichtungen, in denen die Patienten von den Arthros-eigenen Hauptoperateuren operiert werden. Das übergeordnete Ziel von Dr. med. Michael Huhn, Dr. med. Markus Bischoff und Dr. med Dieter Wiest, der den Sektor der Schulterchirurgie, betreut: Bewegungsfreiheit. Die Fachärzte sind Spezialisten im Bereich der Kniegelenksverletzungen, am Schultergelenk, am oberen Sprunggelenk, am Ellenbogen und in der Hand- und Vorfußchirurgie.