„97 Prozent aller chronischer Erkrankungen könnte unser Körper selbst heilen – wenn man ihn lassen würde! Die Antwort liegt in unserem zentralen Nervensystem innerhalb der Wirbelsäule. „Ob Immunsystem, Verdauung, Herz- oder Kreislauffunktion: Es gibt nichts, was nicht der Kontrolle dieses Systems unterliegt“, sagt Dr. Matthias Meier, Inhaber der Praxis impulse health management. Seit 2019 bietet der Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Rehabilitative und Physikalische Medizin das gesamte Spektrum Manueller Medizin nach amerikanischem Vorbild. „In meiner Praxis wende ich Techniken zur strukturellen Rekonstruktion der Wirbelsäule wie Chirotherapie, Chiropraxis und Osteopathie an, um das zentrale Nervensystem zu stärken. In den USA wird dieses Konzept nur von einigen wenigen Zentren praktiziert, in Deutschland ist es nahezu unbekannt!“ Die optimalen Voraussetzungen für die Heilung schafft der Mediziner, der Körper heilt sich am Ende selbst. Was Stress verursachen kann, ist vielen schmerzlich bekannt: Allergien, Kopfschmerzen, Diabetes, Asthma, Herzrhythmusstörungen, Übergewicht, Knieschmerzen, Schlafstörungen, Bandscheibenvorfälle, Arthrose und Verdauungsprobleme. Die meisten Krankheiten haben ihren Ursprung zumindest teilweise in der Wirbelsäule und entstehen durch stressbedingtes Ungleichgewicht oder durch eine körperliche Fehlstellung.

Zusammenspiel der Kontrahenten

Der Manualmediziner vergleicht das autonome Nervensystem mit zwei Kontrahenten, die für den Kräfteausgleich im Körper zuständig sind: Sympathikus und Parasympathikus. „Dieses System lässt sich mit einer lebendigen Batterie vergleichen, die Stoffwechsel, Energielevel, Schlafbedürfnis und -Qualität sowie die Durchblutung unbewusst kontrolliert. Das sympathische Nervensystem ist unser „Flucht/Kämpf-System“ und damit überlebensnotwendig in vergangenen Zeiten.  Ging es etwa darum, vor einem nahenden Tiger zu flüchten, musste der Körper seine Stoffwechselfunktionen anpassen. Ist das sympathische Nervensystem andauernd überreguliert, erhöht sich der Herzschlag, der Blutdruck steigt an, die Verdauung und der Schlaf verschlechtern sich dauerhaft. Beziehungsprobleme, finanzielle Sorgen oder Mobbing sind die heutigen emotionalen Faktoren, die den Sympathikus auf den Plan bringen.“ Der Parasympathikus ist zuständig für Schlaf, Verdauung, eine gute Schilddrüsen- und Immunfunktion sowie für die Geweberegeneration. „Es ist immer günstig, in einer Balance zwischen den beiden zu stehen, um in beide Richtungen adaptieren zu können, dann wird auch der Stoffwechsel gut kontrolliert werden. Es gibt drei Formen von Stress: emotional, chemisch und körperlich/mechanisch. Alle drei haben Einfluss auf unser autonomes Nervensystem. Wenn der Stress dauerhaft besteht, besteht auch die Stressreaktion dauerhaft. Die Stressursache zu finden und zu beseitigen ist der Schlüssel zur Gesundung, denn die Beseitigung oder zumindest die Reduktion geht mit einer zunehmenden Balance des autonomen Nervensystems einher, einer Reduktion der Stressreaktion. Symptome verschwinden, der Körper fängt an zu heilen. Physischer/Mechanischer Stress auf das Nerven-
system, meistens verursacht durch Fehlstellungen der Wirbelsäule, wird in der modernen Medizin überhaupt nicht adressiert. Der Nervus vagus beispielsweise ist einer der wichtigsten parasympathischen Nerven. Sein Nervenkern ist in der oberen Halswirbelsäule angesiedelt und übernimmt die Nervenversorgung von Bronchien, Lungen, Herz, Speiseröhre, Magen und Anteilen des Darms. Durch Blockierungen oder Fehlstellungen der Halswirbelsäule kann dieser Hauptnerv eingeschränkt funktionsfähig sein oder irritiert werden. Das kann zu Symptomen wie Asthma, Bluthochdruck, Herzrhytmus-
störungen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen und vielen mehr führen. „In meiner ganzheitlichen Therapie finde ich zunächst heraus, um welchen Stress es sich handelt und lokalisiere die Fehlstellungen an der Wirbelsäule, um sie nach Möglichkeit zu beseitigen.“ Vor dem Steißbein am Becken befindet sich ein parasympathisches Nervengeflecht. Bei Unfällen, Fehlstellungen des Beckens oder nach Geburten beispielsweise kann dieses Nervengeflecht irritiert werden. Schlafstörungen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit? Möglicherweise ein Resultat eines irritierten Nervengeflechts. „Jegliche Einwirkung auf die Wirbelsäule hat auch Auswirkungen auf Organe, Muskeln und Gelenke, da sie alle von Nerven versorgt werden müssen. Sogar Emotionen können dadurch beeinflusst werden, da sie Ausdruck biomechanischer Vorgänge sind, die durch Nervensignale gesteuert werden. Diese werden über die Nervenwurzeln aus der Wirbelsäule vermittelt. Wenn Druck oder Spannung die Nervensignalweiterleitung vermindert, kommt es über kurz oder lang zu Symptomen in diesem Bereich. Die autonome Funktion lässt sich einfach messen, sodass der Patient ein objektives Biofeedback zu seiner Gesundheit bekommt. Fehlstellungen in der Wirbelsäule sind im Röntgenbild sichtbar. Im Optimalfall wird die Diagnostik nach einer Therapieserie wiederholt. Der Patient sieht dann die Veränderungen und kann nachvollziehen, warum sich Symptome verringern oder sogar verschwinden. Dies ist nicht bei jedem Patienten gleich effektiv, aber es hilft in den meisten Fällen – unabhängig von der Diagnose oder dem Fachbereich, aus dem sie kommt.“

Zur Person


Dr. D. Matthias Meier ist Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Rehabilitative und Physikalische Medizin, Manuelle Medizin, Osteopathie, Kinder Manuelle Medizin und Sportosteopathie.  Er schloss zusätzlich die amerikanische Osteopathiausbildung ab.

Bei impulse health management ist er spezialisiert auf rekonstruktive Chirotherapie und regenerative Medizin und zertifizierter Mannschaftsarzt für Leistungs- und Spitzensport.

Kontakt


impulse health management

Ehinger Straße 25

89077 Ulm

E-Mail: info@impulse-hm.de

Tel.: 0731 8 50 72 19-0

www.impulse-hm-medizin.de