Maximilian Reinelt aus Ulm Ruder-Team des Deutschland-Achters gedenkt dem Olympiasieger

Der Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt wurde nur 30 Jahre alt.
Der Ulmer Ruderer Maximilian Reinelt wurde nur 30 Jahre alt. © Foto: Ina Fassbender/dpa
Ulm / SWP 13.02.2019
Der Deutschland-Achter gedenkt auf seiner Homepage dem am Wochenende verstorbenen Maximilian Reinelt mit bewegenden Worten.

„Das Team Deutschland-Achter hat mit Maximilian Reinelt nicht nur einen großartigen Ruderer verloren. Es hat einen in allen Facetten überragenden Menschen verloren.“ Bewegende Worte zum Tod des Ulmer Ruderers auf der Homepage des Deutschland Achters. Der 30-jährige Maximilian Reinelt war am Wochenende beim Skifahren in St. Moritz zusammengebrochen und wenig später verstorben. Ein Schock für Familie, Freunde und Team-Kollegen.

„Max steckte mit seinem Lachen alle an“, heißt es weiter in der Meldung zum Tod des Ruderers. Trotz all seiner Erfolge sei Reinelt ein bodenständiger Typ geblieben, bescheiden, wenn es um seine eigenen Leistungen ging, aber stets hilfsbereit gegenüber jüngeren Athleten.

Pianist und Familienmensch

Doch nicht nur das Rudern spielte in seinem Leben eine Rolle. Für sein Medizin-Studium lernte er hart, außerdem „spielte er auch wunderbar Klavier. An Flughäfen oder in Hotellobbys auf unseren Reisen kamen wir einige Male in den Genuss, sodass wir beeindruckt inne hielten und den sanften Klängen folgten, die der Zwei-Meter-Hüne mit seinen großen Händen spielte.“

Es sei nicht überraschend gewesen, dass der Familienmensch Reinelt nach seiner Karriere zu seiner Freundin zog, die während seiner aktiven Laufbahn viel zurückstecken habe müssen. „Es wäre egal gewesen, wo sie hin möchte. Für ihn war klar: Er kommt mit.“

Digitales Kondolenzbuch

Wer seine Anteilnahme ausdrücken möchte, kann dies im Kondolenzbuch des Deutschland-Achter oder in der Facebook-Gruppe „Zum Gedenken an Maximilian Reinelt: Digitales Kondolenzbuch“ tun.

„Er war in erster Linie ein Freund“, schreibt der Deutschland-Achter auf seiner Homepage weiter, „jemand, auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten. Im Moment fällt es uns unheimlich schwer, die angemessenen Worte zu finden, um Maximilians Leben zu würdigen, denn dass er nicht mehr Teil unserer Gemeinschaft sein kann, übersteigt unsere Vorstellungskraft.

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