Der Ulmer Gemeinderat hat am Mittwoch eine Erklärung beschlossen, in der sich die Stadt Ulm mit den Forderungen der Initiative „Seebrücke - Schafft sichere Häfen!“ solidarisiert und bereit erklärt, zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Auch fordert der Gemeinderat die Bundesregierung auf, „sich noch nachdrücklicher und verstärkter für die Bekämpfung der Fluchtursachen sowie der Rettung der Menschen im Mittelmeer einzusetzen.“

Erklärung mit überwältigender Mehrheit angenommen

In der Logik der über viele Jahre aufgebauten engen Beziehungen der Donauländer setzt sich der Rat „ausdrücklich für ein gemeinsames, solidarisches europäisches Vorgehen aus, in dem die teilweise nationalen Abschottungsansätze überwunden und ein gemeinschaftlicher und fairer Umgang mit den hilfesuchenden Menschen erreicht wird“, wie es in der Resolution heißt. Die Erklärung wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen, lediglich die Stadträte Siegfried Keppler, Wolfgang Schmauder und Barbara Münch (alle CDU) sowie Helga Malischewski und Rüdiger Reck (beide Freie Wähler) enthielten sich.

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