Benefiz Sechs-Stunden-Mountainbike-Rennen für den guten Zweck

Blaubeuren / MARGOT AUTENRIETH-KRONENTHALER 23.08.2015
137 Starter sind am Wochenende beim Sechs-Stunden-Rennen für Mountainbiker in Blaubeuren angetreten. Die Strecke war anspruchsvoll, die Fahrer aber nahmen es gelassen und hatten ihren Spaß. Mit Bildern des Rennens.
Sie nennen sich Fun-Riders, Allgäu-Strampler, Albtrauf-Heizer oder Bergab-Bremser und sind an ihren strammen Waden und muskulösen Oberschenkeln zu erkennen. Beim Sechs-Stunden-Mountainbike-Rennen fuhren sie in einem Waldstück zwischen Sonderbuch und Gerhausen über Stock und Stein. Zum 19. Mal organisierte der Lions Club Blaubeuren-Laichinger Alb das Rennen. 137 Teilnehmer traten an. Ob Einzelkämpfer, Zweier- oder Viererteams, ob Herren oder Damen, es galt möglichst viele Runden innerhalb von sechs Stunden zu schaffen.

Die Nase vorn hatte bei den Einzelfahrern Kai Kugler mit 41 Runden, bei den Zweierteams Vincent gewannen Günther und Patrick Rieger (43 Runden), bei den Viererteams der Veloce Speedclub (45). Die 3,4 Kilometer lange Strecke bot Wurzelpfade und Schotterwege, steile Anstiege und rasante Abfahrten. Die Teilnehmer kamen aus dem ganzen süddeutschen Raum. „Es gibt viele Wiederholungstäter“, freute sich Organisator und Lions-Mitglied Michael Hemscheidt.

Arnold Schnalke aus Dornstadt-Tomerdingen sah die Dinge gelassen. „Wenn’s mir zu steil ist, dann steig ich ab und schiebe. Und wenn einer schneller ist, weiche ich aus“, sagte der 72-jährige Triathlet.

Rainer Fischer aus Illertissen regenerierte zwischen seinen Einsätzen auf einem Liegestuhl. „Im Viererteam ist das ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Wenn man zu zweit fährt, ist immer jemand auf der Strecke", sagte der 52jährige und gönnte sich 30 Minuten Auszeit.

Der Erlös der Veranstaltung stiftet der Lions Club Blaubeuren-Laichinger Alb wieder zum Großteil dem Christlichen Jugenddorf Bläsiberg/Wiesensteig. Dort leben lernschwache und sozial benachteiligte Jugendliche. Zudem werden soziale Projekte in der Region unterstützt, etwa die Himmelreich-Freizeiten des Blaubeurer Jugendwerks oder das Frauenhaus in Ulm.