Der Schwörmontag ist Ulms inoffizieller Feiertag und beendet die sogenannte Schwörwoche. Nicht wegzudenken ist dabei das Schwörkonzert am Wochenende vorher: Jedes Jahr kommen hochkarätige Bands und Musiker nach Ulm, um dem Publikum auf dem Münsterplatz einzuheizen. Für 2019 ist bereits die Band Scooter bestätigt. Aber auch die vergangenen Jahre war stets Prominenz in Ulm zu Gast:

2018: Dieter Thomas Kuhn

Der Schlagersänger kennt sich aus in Ulm - bereits 2010 spielte der gebürtige Tübinger auf dem Münsterplatz.

2017: Philipp Poisel

Bei bestem Wetter spielte der deutsche Liedermacher auf dem Münsterplatz vor rund 3500 Besuchern.

2016: Scorpions

Die volle Dosis Rockmusik bekamen die rund 10.000 Zuschauer beim Schwörkozert 2017: Die deutsche Band Scorpions war zu Gast - „Wind of Change“ durfte natürlich nicht fehlen.

2015: Fanta Vier

Das Konzert war schnell ausverkauft: Etwa 11.000 Besucher wollten die Stuttgarter Hiphop-Band „Die Fantastischen Vier“ sehen.

2014: Neil Young

Besuch aus Kanada kam 2014 nach Ulm: Der vielseitige Singer-Songwriter Neil Young spielte auf dem Münsterplatz. Ein so berühmter Musiker bringt auch viele Fans mit - ein Paar reiste gar aus dem 10.000 Kilometer entfernten Australien an.

2013: Tim Bendzko, Frida Gold, Christina Stürmer, Glasperlenspiel

Nachdem es mit Bryan Adams und Kylie Minogue nicht geklappt hatte, besann man sich auf deutsche Künstler: Vor sechs Jahren standen gleich vier verschiedene Acts beim Schwör-Openair auf er Bühne.

2012: Elton John

Kein Act ist wie der andere beim Schwörkonzert: Nach Acid-Jazz und Schlagersongs gab sich 2012 Sir Elton John aus Großbritannien die Ehre und begeisterte trotz Regen tausende Fans.

2011: Jamiroquai

Nicht jede Idee kommt bei den Ulmern gut an: Zum Konzert der britischen Acid-Jazz-Band Jamiroquai kamen nur etwa 5000 Besucher.

2010: Dieter Thomas Kuhn

Flower-Power auf dem Münsterplatz: Bereits 2010 zeigte der Tübinger Dieter Thomas Kuhn sein Brusthaartoupet auf dem Schwörkonzert.

2009: Simply Red

Ein Jahr vor der offiziellen Auflösung der Band kamen die Briten nach Ulm. Knapp 10.000 Besucher feierten auf dem Münsterplatz mit.

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2008: Liza Minelli

Kein großer Publikumsmagnet war hingegen Liza Minelli 2008. Nur 2500 Zuschauer wollten die Amerikanerin sehen.

2007: Pink

Die amerikanische Rockröhre heizte Ulm 2007 ein, mit dabei die Songs aus ihrem damals aktuellen Album „I’m not Dead“ (die Autorin fühlt sich gerade offiziell alt).

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2006: The Who

Die beiden damals einzigen noch lebenden Mitglieder der berühmten Rockband, Roger Daltrey und Pete Townshend, spielten 2006 vor 10.000 Zuschauern.

2005: Joe Cocker

Nach dem geplatzten Schwörkonzert 2002 kam der stimmgewaltige Brite endlich nach Ulm - und begeisterte dort 5000 Fans auf dem Münsterplatz.

2004: Helmut Lotti

Mal was ganz anderes: 2004 gab es erstmals ein bestuhltes Schwörkonzert. Den Belgier Helmut Lotti und sein Orchester sahen sich rund 4500 Menschen an.

2003: Nena

Kurz nach ihrem erfolgreichen Comeback und ihrem Remake des Songs „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ reiste die gebürtige Nordrhein-Westfälin nach Ulm zum ausverkauften Schwörkonzert.

2002: 80er Party

Nachdem das Konzert mit Joe Cocker kurzfristig geplatzt war, gaben die Veranstalter stattdessen eine Party unter dem Motto „80er Jahre“.

2001: Pur

Die kommen ja quasi von nebenan: Die Band aus Bietigheim-Bissingen um Frontmann Hartmut Engler spielte 2001 in Ulm, das Konzert war ausverkauft.

2000: Xavier Naidoo

Das neue Jahrtausend läutete ein Sänger ein, der heutzutage eher mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Im Jahr 2000 hat das die Fans noch nicht interessiert, rund 5000 von ihnen feierten den Mannheimer in Ulm.

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