Keine Partys, keine Freiluft-Konzerte, kein Nabada: Der Schwörmontag wird 2020 wegen Corona völlig anders ausfallen als sonst. Damit auch keine wilden Nabader die Donau hinterunterschippern und –schwimmen, werden Stadt Ulm und Landratsamt Neu-Ulm die Zugänge zu Donau und Iller einschränken. An Schwörmontag, 20. Juli, soll niemand an die Ufer, auf oder in die Flüsse gelangen können. Grundlage dafür bietet eine so genannte Allgemeinverfügung während der Corona-Zeit. Details stehen laut OB Gunter Czisch noch nicht fest. Er kündigte aber Absperrungen, Kontrollen und Bußgelder an.

„Ulm darf kein zweites Ischgl werden“

Auch Partys in der Innenstadt, in der Friedrichsau und in Vororten wie Söflingen und Wiblingen wird es nicht geben. Die Gastronomie darf zwar öffnen, allerdings nicht über das derzeit genehmigte Maß hinaus. Auch das werde kontrolliert, sagte Czisch in einer Pressekonferenz. Der OB warb um Verständnis: Vom Schwörmontag dürfe keine erhöhte Ansteckungsgefahr ausgehen. „Ulm darf kein zweites Ischgl werden“.

Schwörrede im Livestream

Generell gehe es der Stadt aber darum, am Stadtfeiertag möglichst viele Bürger teilhaben zu lassen. Die Stadt will deshalb die Schwörfeier auf dem Weinhof per Livestream übertragen und denke über viele weitere digitale Aktionen nach.

#keinerschwörtallein: Gemeinsam an Schwörmontag schwören

Mit der Aktion #keinerschwörtallein möchte die SWP - trotzdem in diesem Jahr Feste und Feiern in gänzlich anderem Maße stattfinden werden (sofern sie nicht abgesagt sind) - an Schwörmontag Gemeinsinn und ein gemeinsames Erlebnis kreiieren. Macht mit!