Wer, wie es sich in Instaposts oder einschlägigen Kommentaren in Facebook-Gruppen immer wieder andeutet, plant, am Schwörmontag (20. Juli) sein eigenes illegales Nabada zu veranstalten, könnte Probleme bekommen.

Stadt Ulm: Es ist verboten, sich auf oder in der Donau aufzuhalten

Denn die Stadt Ulm ist aufgrund der Corona-Lage und dem Verbot von Großveranstaltungen entschlossen, ein wildes Nabada zu verhindern. „Wir müssen da disziplinieren, können nicht einfach zuschauen“, sagt der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU).
Für die Donau hat die Stadt Ulm im Schulterschluss mit dem zuständigen Kreis Neu-Ulm eine strenge Verfügung erlassen: Den gesamten Schörmontag wird es verboten sein, sich in oder auf der Donau aufzuhalten.

Boote von DLRG und Polizei kontrollieren auch die Iller

Eine Vorgabe, die die Stadt mit insgesamt acht Booten durchsetzen will. Die Boote von DLRG und Polizei werden auf der gesperrten Donau und auf der Iller patrouillieren, um mögliche illegale Nabader gleich nach dem Einstieg aufzuhalten. „Wer auf die Donau will, kann davon ausgehen, dass sich die Absicht nicht realisieren lässt“, erklärt Czisch.

Auch in der City und der Au sollen Partys verhindert werden

Ebenso soll es sich mit möglichen Partys in der City, in der Au und am Donauufer verhalten. Auch hier sollen zusätzliche Polizeikräfte und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes dafür sorgen, dass es nicht zu Situationen kommt, die eine etwaige Verbreitung des Conronavirus befördern könnten.