Eigentlich ist die Schwörfeier kein Ort großer Gefühle. So wichtig den Ulmerinnen und Ulmern ihr reichsstädtisches Demokratie-Ritual ist, so klar ist, die einstündige Balkonansprache des Oberbürgermeisters ist mehr ein Rechenschaftsbericht als eine Ruckrede.
Mehr gibt schon die schiere Länge von knapp einer Stunde nicht her. Die Danksagungen, die obligatorische Leistungsschau mit ulmischen Superlativen. Gunter Czisch mag es verzeihen: Die S...