Zehntausende Festgäste hinterließen rund 23,5 Tonnen Müll. Das ist die Abfall-Bilanz des diesjährigen Schwörmontags. Im Vorjahr waren es rund 22 Tonnen gewesen. Das teilten die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) mit.

32 Mitarbeiter räumen Schwörmontags-Müll auf

Am Dienstagmorgen um 4 Uhr begann die Stadtreinigung der EBU die Abfälle zu beseitigen. 32 städtische Mitarbeiter räumten den Schwörmontags-Müll innerhalb von zwölf Stunden zusammen. Zum Einsatz kamen acht Kehrmaschinen und ein Radlader.

Zusätzliche Abfallbehälter zeigen Wirkung

Weniger Aufwand hatten die Stadtreiniger, wenn die Feiernden Abfälle bereits während der Veranstaltung auf einem Haufen sammelten, statt sie großflächig im Gelände liegen zu lassen. Bewährt habe sich dieses Jahr wieder das Konzept, etwa 200 zusätzliche orangefarbene Abfallbehälter in der Innenstadt, der Donauwiese und der Friedrichsau aufzustellen, um auf eine Müllabgabe an festen Stellen hinzuwirken. Auch den extra aufgestellten Container für größere Abfallstücke und Nabada-Boote in der Friedrichsau nahmen die Gäste gut an.

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Pünktlich zur Öffnungszeit der Geschäfte waren die Fußgängerzonen in der Ulmer Innenstadt am Dienstag gereinigt. Die Beseitigung der Abfälle und liegengebliebenen Boote in der Aue und am Donauufer dauerten noch bis Mittwoch an.

Freiwillige sammeln Müll ein

Der Ulmer Kanufahrer e.V. hat wie in den vergangenen Jahren nach Schwörfest und Nabada seine Mitglieder am Dienstagabend zur Müllsammeltour auf der Donau aufgerufen. Die Route führte vom Vereinshaus bis zum Wehr Böfinger Halde. Auch sie tragen dazu bei, dass Ulm wieder sauberer wird. Genau wie all die anderen, die freiwillig Müll einsammeln.

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