„Das ist ja ein Schuh im Arsch!“: Gleich zu Beginn des Rundgangs bei den Nabada-Mottofähren-Teams auf dem Baubetriebshof der Stadt Ulm Am Kaltwässerle sah Oberbürgermeister Gunter Czisch auf einer Boots-Kulisse nackten Tatsachen ins Auge. Eine Woche lang haben zehn Teams im Ulmer Baubetriebshof auf Neu-Ulmer (!) Grund an ihren Boots-Aufbauten für das Nabada gebastelt. Vier weitere offizielle Teilnehmer am bunten Faschings-Umzug auf der Donau arbeiteten in eigenen Werkstätten.
Der OB war dem Anlass gerecht mit der neuen, limitierten grauen Nabada-Kapp vorgefahren. Doch damit nicht genug. Das Team „Fan Attack“ überreichte ihm ein schwarzes Nabada-T-Shirt, das Czisch sofort überzog. „Jetzt fehlt bloß noch die Nabada-Badhos“, kommentierte das Ulmer Stadtoberhaupt sein Outfit trocken.

Video Vorbereitung der Themenboote fürs Nabada 2019

Chillige Musik und der Duft von Gegrilltem lag über dem Platz – für die Motto-Fähren-Bauer ist die Arbeit durchaus auch Vergnügen. Manche betrieben das „Catering“ fast bis zur Profession: „Fan Attack“ wurde an einem Tag sogar von einem „echten“ Koch mit einer schmackhaften Spätzlespfanne versorgt
Die lockere Atmosphäre in und um die einzelnen „Bastel-Boxen“ der Teams machte den OB gesprächig. Antje kniete auf dem Boden und pinselte zufälligerweise gerade am Konterfei des Oberbürgermeisters. Mit Blick auf das silbrig glänzende Haar seines Abbilds verriet das Original: „Mein Friseur hat mir beim letzten Mal ein Mittel gegen den Gelbstich im grauen Haar mitgegeben.“ Ob er’s benuzt hat, ließ er offen. Unterm Käppi blitzte jedenfalls nichts Gelbtöniges hervor. Antjes Teamkollege Marcus war das Haar schnuppe. „Ich versuch’ nochmal Farbe in seine  Nasenscheidewand reinzudonnern. So ka ma ihn ned nauslau.“

„Die Donau hat zu wenig Wasser“

An Czischs Seite beim Bootsaufbau-Check: Nabada-Organisationschef Michael Schwender. Er zeigte einen Schnappschuss von einem Siebenschläfer, den er im Bootsschuppen in der Au entdeckt hatte und vermeldete: Die Donau führt zu wenig Wasser! „Und dann ist auch noch Ostwind. Wir werden am Montag die Fähren mit ihren großen Aufbauten schleppen müssen.“ Er rechne damit, dass sie mit eigener Kraft nur bis zum Schwal kommen werden.

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