Die letzten Feiernden saßen noch an der Donau, als sich die ersten Aufräumtrupps durch die Straßen und auf den Wegen entlang der Donau bewegten, um die Spuren des zurückliegenden Tages zu beseitigen. In Ulm und Neu-Ulm haben noch in der Nacht von Montag auf Dienstag die Aufräumarbeiten nach den Feierlichkeiten des Schwörmontags angefangen.

Rund um den Münsterplatz, insbesondere auf der Hirsch- und der Bahnhofstraße in Richtung Hauptbahnhof lagen gegen 5 Uhr morgens noch viele zerbrochene Flaschen auf der Straße, unter den Reifen eines vorbeifahrenden Autos knirschten die Scherben. Zwei Mitarbeiter der EBU luden leere orangene Tonnen auf den Hänger ihres Fahrzeuges, andere Tonnen standen noch übervoll an Laternenmasten – so etwa vor der Diskothek Theatro. Solide zugemüllt mit Konfetti, Flyern und leeren Flaschen war auch die Glöcklerstraße zwischen den Geschäften Deichmann und Vaude.

Zwischen „Wilder Mann“ und „Zill“ ist schon gereinigt

Ziemlich weit fortgeschritten hingegen waren die Aufräumarbeiten an einem der Hotspots der Schwörmontags-Party. Zwischen „Wilder Mann“ und „Zill“ sah es am Morgen bereits wieder verhältnismäßig manierlich aus, die Kehrfahrzeuge waren offenbar schon durchgefahren, ein Lkw parkte noch in der Schwilmengasse zum Abtransport von mobilen Toiletten.

Schwörmontag 2019 Gutes von gestern: So sieht es am Tag nach Schwörmontag in Ulm aus

Scherben, Essensreste, Luftmatratzen an der Donau

Auch im Rest des Fischerviertels sah es am Morgen, anders als etwa entlang der Donau, schon wieder ziemlich aufgeräumt aus. Am und entlang des Flusses selbst, direkt hinter der Stadtmauer, dann ein Bild ähnlich dem zwischen Münsterplatz und Bahnhof: Flaschen an Scherben an Essensresten an Verpackungen.

Der Unterschied: Luftmatratzen und Floßreste jeglicher Farbe und Form. Gutes von gestern, die Reste vom Nabada. Einzelne Schwör-Feiernde dehnten bei ein paar Abschluss-Bieren die Party am Ufer der Donau noch aus oder machten sich gruppenweise und akustisch wahrnehmbar auf den Heimweg, während vereinzelte Flaschensammler die Wiesen nach Pfandflaschen absuchten. All das bewacht von zahlreichen ziemlich „ermatteten“ Einhörnern.

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