Ulm Schunkeln und Wasserspritzen beim Nabada 2015

Ulm / Edwin Ruschitzka 20.07.2015
Tausende von Menschen haben beim Nabada die Donau zum Tollhaus werden lassen. Langsam gehen einem die Superlative aus, aber so voll war der Fluss am Ulmer Nationalfeiertag selten. Mit Video: "Das Nabada im Zeitraffer" und "Das Schwörwochenende 2015".
Fast hätte man ob der vielen Schlauchbote, Floße oder einfach nur Bretter trockenen Fußes über die Donau kommen können. Aber nur fast. Nass wäre man schon geworden, der vielen Spritzpistolen, anderer „Wasserwerfer“ und Wassereimer wegen.

Vor allem die wilden Nabada feierten wie toll – und fast wären dabei die Themenschiffe untergegangen, die in diesem Jahr sehr viel Lokalkolorit aufgespießt haben: Gleich mehrfach vertreten war der Münsterturm, dessen Fertigstellung vor 125 Jahren man in diesem Jahr feiern konnte. Auch der scheidende Oberbürgermeister Ivo Gönner war auf gleich drei Themenschiffen ein Thema, nachdem er leibhaftig auf der Schachtel „Stadt Linz“ seine letztes Nabada nach beiden Uferseiten winkend verbracht hat.

Was noch aufgefallen ist: Je größer die Regulierungswut der Ulmer Stadtverwaltung zu werden droht, desto größer ist die Anarchie. Viele Kapellen schunkelten wie wild bis zur Bootskante. Und die ersten Besucherreihen, beispielsweise auf dem Schwal in Neu-Ulm, waren wenige Minuten nach dem Startschuss fürs Nabada schon klatschnass. 

 


Und so verlief das Schwörwochenende insgesamt: