Max-Gutknecht-Schule

Am landesweiten Tag der Freien Schule unter dem Motto "Schenken Sie uns eine (Schul-)Stunde ihrer Zeit", war die inklusionspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Monika Stolz, von der Max-Gutknecht-Schule, einer Sonder-Berufsschule der Stiftung Liebenau, eingeladen worden. Sie besuchte eine Klasse mit Verkaufshelferinnen und Umweltfachwerken, mit denen sie über Asylpolitik sprach. Die Schüler fragten die Abgeordnete unter anderem: Warum sieht man Flüchtlinge mit den besten Handys? Schnappen Flüchtlinge uns die Arbeitsplätze weg? Warum nimmt Bundeskanzlerin Merkel Flüchtlinge auf, ohne die Bürger zu fragen? Stolz sagte, sie habe Verständnis für die Sorgen der Schüler, sie warb aber auch um Verständnis für die Situation der Flüchtlinge. Wichtig sei, dass die Atmosphäre nicht vergiftet werde und die Stimmung im Land nicht kippe. Stolz: "Das löst kein Problem, sondern arbeitet nur den Rechtsradikalen zu."

Grundschule Neu-Ulm

Neu-Ulm - 50 Kinder der Neu-Ulmer Grundschule Stadtmitte haben im Rahmen der Minioffensive der Ratiopharm Akademie das Basketballspiel zwischen Ulm und Göttingen besucht. Gemeinsam mit zwölf Lehrern wurde beim Spiel der Ulmer mitgefiebert und der Sieg gefeiert. Schüler und Lehrer erlebten einen tollen Abend.

Waldorfschulen

Ulm - Anlässlich des landesweiten "Tag der Freien Schulen" haben die Landtagsabgeordneten aus Ulm, Jürgen Filius (Grüne) und Martin Rivoir (SPD) die beiden benachbarten Waldorfschulen auf dem Kuhberg besucht. Filius besuchte den Martinsmarkt der Freie Waldorfschule am Illerblick und war beeindruckt. Manuela Rettig, Geschäftsführerin der Schule, kritisierte die Ungleichbehandlung der Freien Schulen bei den Regelungen von Inklusion und der Ganztagesgrundschule. Rivoir besuchte die Freie Waldorfschule Ulm in der Römerstraße. In Gesprächen mit den Vertretern der Schule und der Schüler betonte er den Wert eines differenzierten Schulwesens. Rivoir sagte den Freien Schulen seine Unterstützung zu, er will sich für deren faire Bezuschussung einsetzen. Über den Aktionstag hinaus wollen die Waldorfschulen mit verschiedenen Veranstaltungen auf ihre Arbeit und ihre Forderungen an die Bildungspolitik in Baden-Württemberg aufmerksam machen. Am 1. Februar werden sie mit Ministerpräsident Kretschmann diskutieren, am 17. Februar fahren Schüler zu einer Demonstration nach Stuttgart.