Ulm Schulen

Flüchtlinge aus arabischen Ländern bilden seit Februar nun die erste VABO-Klasse an der Max-Gutknecht-Schule in der Schillerstraße.
Flüchtlinge aus arabischen Ländern bilden seit Februar nun die erste VABO-Klasse an der Max-Gutknecht-Schule in der Schillerstraße. © Foto: MGS
Ulm / SWP 18.02.2016

Lessing-Gymnasium

Neu-Ulm. Das Lessing-Gymnasium lädt zum "Tag der offenen Tür" am Freitag, 26. Februar (15 bis 18 Uhr), ein. Die Schule will allen Interessierten zeigen, was sie tut, was sie kann, was sie hat. Eine besondere Attraktion der Schule ist das Gastspiel des Tischtennis-Bundesligisten TTF Liebherr Ochsenhausen. Die Spieler machen mit bei "nanuuu", einem Projekt des Stadtentwicklungsverbandes Ulm/Neu-Ulm. Spielerisch finden an der Tischtennis-Platte Schüler und Mitarbeiter regionaler Unternehmen zueinander und kommen ins Gespräch über Ausbildung, Beruf und Zukunft. Dazu bringen die Profis zwei Tischtennis-Platten mit und zeigen ihre sportlichen Künste. Schon am Sonntag zuvor, am 21. Februar, machen die Kollegiaten des Lessing-Gymnasiums bei der "nanuuu-pingpong-challenge" in der Ratiopharm-Arena mit.

Aicher-Scholl-Realschule

Pfuhl. Beim Adventsnachmittag der Inge-Aicher-Scholl-Realschule Pfuhl haben die Eltern und Kinder nicht nur gegessen, getrunken und gebastelt, sondern auch für einen guten Zweck gespendet. Jetzt steht die Summe fest: Es kamen beachtliche 1584,80 Euro zusammen, die von Schulleiter Stefan Vielweib an den Deutschen Kinderschutzbund übergeben wurden.

Probst-Realschule

Neu-Ulm. Die Christoph-Probst-Realschule ist Modellschule für das bayernweite Projekt Sprint (Sprachförderung intensiv). "Wir wollen mit dem Modellprojekt Sprint Kindern und Jugendlichen mit Flucht- und Migrationshintergrund die Chance eröffnen, den Realschulabschluss zu erreichen", sagte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Junge Asylbewerber und Flüchtlinge sowie Migranten mit geringen Deutschkenntnissen werden auf Empfehlung von Lehrkräften der Übergangsklassen an Mittelschulen aufgenommen, vor allem in sechste und siebte Klassen. Sie werden von Beginn an einer Klasse zugeteilt und im Gastschulstatus aufgenommen. Für die endgültige Aufnahme gelten Bedingungen.

Max-Gutknecht-Schule

Sie heißen Farah, Ghader, Wisam oder Ali. Es sind insgesamt 17 junge Flüchtlinge, darunter 5 Mädchen, die alle unter 21 Jahre alt. Die meisten von ihnen kommen aus dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Afghanistan. Sie alle bilden seit dem 1. Februar die erste VABO-Klasse an der Max-Gutknecht-Schule, der Sonderberufsschule in der Ulmer Schillerstraße. Den Schülern gemeinsam ist, dass sie erst seit kurzem in Deutschland sind und noch kaum Deutsch sprechen. Gerade deshalb kommen sie für das zwölfmonatige Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen, kurz VABO, an der Schule in Frage, teilt der Schulleiter Roland Groner mit. In dem Jahr erfolgt neben dem vertieften Deutschunterricht die berufliche Vorbereitung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt mittels Berufspraktika, die die Schule im Haus, aber auch außer Haus zusammen mit verschiedenen Kooperationsbetrieben anbietet.

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