Ulm Schüler präsentieren Theater über Optimierung

In dem Stück versuchen verrückte Professoren, Schüler zu optimieren.
In dem Stück versuchen verrückte Professoren, Schüler zu optimieren. © Foto: Wolfgang Tretter
Ulm / Maria Zolc Klasse 9a 10.09.2018

Was heißt perfekt? Diese Frage stellte sich die Crossover-Gruppe des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in ihrem Stück „Optimiertes Theater“. Heraus kam eine Collage selbst geschriebener Texte zu den Themen Digitalisierung, Schule, Sport, Aussehen, Selbstunzufriedenheit und Optimierungswahn. Diese Ideensammlung präsentierten die 36 Schüler von der sechsten bis zur elften Klasse auf der Bühne. Mit Videoprojektionen, Licht- und Soundeffekten zeigten sie Theaterszenen sowie Tanz-und Songelemente. In dem Stück versucht ein Team verrückter Professoren Schüler zu optimieren, sie also schneller, besser und intensiver arbeiten zu lassen. Auch das Publikum wurde nicht verschont: Weiß bemalte Schauspieler stiegen von der Bühne herunter und bemerkten Mängel an Kleidung oder Frisuren. Was würde eine totale Optimierung aber bewirken? Die Schüler bemerkten, dass das den Verlust von Individualität bedeuten würde. Sowohl die sehr guten schauspielerischen Leistungen als auch die vielen filmischen und musikalischen Highlights machten das Theaterstück zu einem einzigartigen (perfekten) Erlebnis.

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