Ulm / CHRISTIAN WILLE Direkte Hilfe bei Scherben auf Ulmer Radwegen verspricht die Scherben-Hotline der Stadt in Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben Ulm. Montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr hilft ein Mitarbeiter direkt weiter. Zu allen anderen Zeiten werden die Meldungen für den nächsten Frühdienst aufgezeichnet.
Scherben auf dem Radweg - Wer in Ulm mit dem Rad unterwegs ist, kennt das Problem. Bisher war es umständlich, den Zuständigen zu erreichen und dafür zu sorgen, dass die Scherben weggeräumt werden. Eine neue zuständige Telefonnummer setzt dem ein Ende. Seit Mitte Dezember 2012 hat die Stadt in Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben Ulm (EBU) eine Scherben-Hotline eingerichtet. Hier können Bürger anrufen und Scherben auf Radwegen in Ulm melden. „Die Hotline wurde speziell für Radfahrer eingerichtet, trotzdem werden auch öffentliche Flächen betreut“, erklärt Tom Philipp Schiller aus der Abteilung Verkehrsplanung der Stadt Ulm. Schiller freut sich, dass „die EBU damit die Offensive der Stadtverwaltung, den Radverkehr attraktiver zu machen, unterstützt und aktiv die Sicherheit der Radfahrer in Ulm verbessert“.

Der Wunsch nach einer solchen Telefonnummer bestehe schon seit einiger Zeit. Das Aktionsbündnis „FahrRad in Ulm“ hatte sich im Frühjahr 2012 wiederholt an die Stadtverwaltung gewandt. Nach Rücksprache mit den EBU ist die bestehende Hotline für volle Papierkörbe nun auch für die Meldung von Glasbruch zuständig - unter (0731) 1663366. Wendelin Huber von den EBU erklärt, „Montags bis freitags zwischen 7 bis 16 Uhr erreichen die Anrufe einen zuständigen Kollegen. Außerhalb unserer Öffnungszeiten ist ein Anrufbeantworter geschalten, den wir morgens schon gegen 6.30 Uhr abhören und die Meldungen gleich an die zuständigen Reinigungsteams weitergeben“. Am Wochenende nehme der Anrufbeantworter die Scherbenmeldungen an, während der laufende Betrieb sich um stark frequentierte öffentliche Plätze kümmere.

Auch weiter Städte in Baden-Württemberg haben ebenfalls eine Scherbenhotline eingerichtet. Darunter sind etwa Stuttgart, Heidelberg, Freiburg, Villingen-Schwenningen und Tübingen.