Er hat dafür eine Truhe aus dem 16. Jahrhundert restauriert und zum Opferstock umfunktioniert: "Wenn sie voll ist, ist die Orgel finanziert. . .", sagt Peter Rau vom Förderkreis mit Blick aufs riesige Trumm. Ein vergoldeter Einlassschlitz soll nachhelfen. Zusammen mit Franz Barth und technischen Hilfsmitteln hat er die Truhe am Freitag für ihre neue Bestimmung in der Kirche in Position gebracht.

Früher lagen in ihr die wertvollen Monstranzen, goldenen Kelche und die Heilig-Kreuz-Reliquie des Klosters. Sie ist nie verschwunden und nie geknackt worden - zu schwer, zu kompliziert die Schlösser. Zuletzt war sie im Turm eingelagert. Der Plan einer Hauptorgel war nach Verstaatlichung des Klosters nie verwirklicht worden. Jetzt soll's was werden. Am 6. März ist Eröffnungsgottesdienst fürs Orgelprojekt.