Nachtkritik Scafatis Abschied mit „Dornröschen“

Im Zeichen der Rose: Roberto Scafatis Ballettabend „Dornröschen“.
Im Zeichen der Rose: Roberto Scafatis Ballettabend „Dornröschen“. © Foto: Jean-Marc Turmes
Ulm / Jürgen Kanold 22.02.2018

Märchenhaft locker und liebreizend, diese Ballettgeschichte. Aber wer sich an „Schwanensee“ wagt, der hat auch keine Angst vor „Dornröschen“. Roberto Scafati hatte am Donnerstagabend seine letzte Premiere am Theater Ulm: mit einem Klassiker, den er mit seiner vortrefflichen Compagnie in 100 Minuten modern und frei erzählerisch, mit überzeugenden Tanz-Bildern und mit Witz und Slapstick darbot. Am Ende frisst sich die böse Fee mit Spaghetti aus Frust einen Bauch an. Dabei ist „Dornröschen“ mit Tschaikowskys emotionaler Romantik, gespielt von den  Philharmonikern unter Timo Handschuh, sehr bekömmlich. Nach all den Ovationen griff Scafati zum Mikrofon: „Schön war’s, Ulm!“ Schön war’s. Roberto!

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