Ulm/Stuttgart Sanierung bewilligt

RUK 04.06.2013

Die Sanierung der Uni Ulm wird das Ulmer Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg auf Jahre hinaus beschäftigen. Die aus den 70er Jahren stammenden 13 Gebäudekreuze der Uni-Ost müssen von Grund auf erneuert werden, pro Kreuz werden zwei bis zweieinhalb Jahre veranschlagt. Das bedeutet: Im günstigsten Fall wird die Sanierung, die Anfang 2009 begonnen hat, 2025 beendet sein, wahrscheinlicher ist 2030 bis 2035. 172 Millionen Euro werden insgesamt dafür ausgegeben.

Das baden-württembergische Finanzministerium hat jetzt die Baufreigabe für den ersten Abschnitt der Sanierung des Gebäudekreuzes M 25 erteilt. 32 Millionen werde in die Modernisierung investiert, ließ Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid mitteilen. Damit liegen die Kosten um 14 Millionen Euro höher als bei "normalen" Gebäudekreuzen. Laut Wilmuth Lindenthal ist die Steigerung dem Umstand geschuldet, dass in M 25 mit der Tierforschung die "teuersten Labore" untergebracht sind. Die Planung sieht ferner vor, die wissenschaftliche Werkstatt umzubauen.

Die Arbeiten werden Ende des Monats beginnen. Vorrangig geht es um die energetische Optimierung, sagte Lindenthal. Das Gebäudekreuz werde entkernt und komplett neu aufgebaut, die Fassade gedämmt und eine Anlage zur Wärmerückgewinnung installiert.