Seit Mai 2009 ziert der „Rote Hund“ des amerikanischen Künstlers Keith Haring die Neue Mitte der Kunsthalle Weishaupt und stand vor dem Rathaus Ulm.

Am Freitag wurde das Kunstwerk mithilfe eines Krans abgebaut. Nach Problemen mit Skatern und Klettereien auf dem Hund kamen nach und nach Rost und witterungsbedingte Abnutzung hinzu. Darum soll das Tier jetzt rundum restauriert werden.

Sieben Tonnen in zwei Stunden

Die zweistündige Prozedur startete um 7.30 Uhr. Zunächst wurden die jeweils 1,4 Tonnen schweren Seitenstützen entfernt, die die Vorderbeine darstellen. Anschließend legten die Arbeiter das Hauptelement mit Schlagbohrern und Meißeln aus der Betonplatte frei, bevor der Kran das 4,2 Tonnen schwere Stück anheben konnte. Der Betonsockel, der 18 Tonnen wiegt, blieb vorläufig liegen.

Ob Sammler Siegfried Weishaupt den Hund wieder an den gleichen Ort zurückkehren lässt, ist noch fraglich. „Der Red Dog ist eine echte Bereicherung für die Neue Mitte“, teilt die Stadt dazu mit. „Er ist als Kunstobjekt mitten im öffentlichen Raum ein einmaliger Hingucker und schafft einen wunderbaren Kontrast zur historischen Fassade des Rathauses.“

Die Stadt Ulm wünsche sich die Rückkehr des Hundes also sehr, betont Baubürgermeister Tim von Winning. Denn dieses „sehr frische und bedeutende Kunstwerk passt wahnsinnig gut dorthin“. Der Platz wäre sonst zu eintönig, der Hund „ist wie dafür gemacht“.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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