Ulm Robert-Bosch-Schule: Großübung der Rettungskräfte

Ulm / swp 20.10.2018
Am Samstag haben hunderte Rettungskräfte im Innenhof der Robert-Bosch-Schule in Ulm einen Ernstfall geübt.

Der Innenhof der Robert-Bosch-Schule gleicht einem Inferno. Schwerverletzte Schüler schreien um Hilfe, etliche wimmern nur mehr, alle sind blutverschmiert. Die einen haben Kopfverletzungen, andere Frakturen an Arm oder Bein – und für eine junge Frau scheint jede Hilfe zu spät zu kommen: Sie rührt sich nicht mehr. Ihr rechter Arm liegt einen halben Meter neben ihr. Sie liegt in einer Blutlache.

Mehrere Tote, viele Schwer- und Leichtverletzte – das ist das Bild, das sich Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten am Samstag kurz nach 13 Uhr auf dem Kuhberg geboten hat. Genau darum ging es bei dieser Übung: „Die Rettungskräfte sollten vor einer bedrohlichen, weil unklaren Lage stehen“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jürgens. Ziel war es, das Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu üben. So mussten zunächst schwerbewaffnete Polizisten die Lage in der Schule sondieren, dann erst konnten die Schwerverletzten geborgen und in die Kliniken abtransportiert werden. Rund 100 Darsteller waren von 20 Schminkern aus Baden-Württemberg und Bayern präpariert worden. 

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