„Modernes asiatisches Fusion-Cooking“: So beschreibt Phong Huynh das Konzept seines neuen Restaurants in der Kronengasse 6. Am kommenden Samstag eröffnet das „MiKenzo“ in der Ulmer Altstadt.

MiKenzo in Ulm: Traditionelle Gerichte neu interpretiert

Auf der Karte: traditionelle Gerichte aus Fernost – neu kombiniert und erweitert. „Bei uns gibt es zum Beispiel Maki mit Mango oder Sushirollen mit flambiertem Thunfisch“, erzählt der Gastronom. Und: „Wir erfinden immer wieder etwas Neues.“ Eigentlich sollte sich das Angebot erst auf wenige Gerichte beschränken, aber: „Es gibt einfach so viele gute Ideen.“

Huynh betreibt auch Shisha-Bar „Smoke Inn“

Huynh, der auch die Shisha-Bar „Smoke Inn“ in der Neuen Straße betreibt, ist ein Macher. Zwölf Jahre führte er den „Asiawok“ im Blautal-Center. Mit letzterem ist jetzt Schluss: „Ich wollte mich ganz auf meinen neuen Laden konzentrieren.“

Von diesem Laden hatte der 35-Jährige schon lange geträumt. Bis es schließlich so weit war, brauchte der gebürtige Stuttgarter viel Geduld. Arbeitsintensiv waren besonders die vergangenen Monate. „Seit April haben wir ohne Pause gebaut, gewerkelt und renoviert“, sagt Huynh. Das Ergebnis: ein stilvolles Restaurant mit hohen Decken, warmem Licht und gemütlicher Atmosphäre. Knapp 40 Leute finden in dem großen Raum Platz.

Japanische Küche trifft die vietnamesische

Neben Sushi gibt es im „MiKenzo“ verschiedene vietnamesische und laotische Gerichte. Von „Pho Bo“ bis zum „Green Papaya Salad“ ist alles dabei. „Meine Wurzeln liegen in Vietnam, meine Frau stammt aus Laos“, erklärt Huynh die Länderauswahl. Und japanisch? „Das Essen dort fanden wir schon immer cool“, sagt er und grinst. Im „MiKenzo“ hilft die ganze Familie mit. „Meine Schwiegermutter bereitet die laotischen Gerichte zu“, sagt Huynh, „wir wollen unverfälschte asiatische Küche nach Ulm bringen.“

Eröffnungsfeier mit Überraschung

Seit vergangener Woche stehen die Türen vom „MiKenzo“ für Freunde und Familie offen. „Jeder, der einfach so vorbei kommt, ist natürlich auch willkommen“, so der Restaurant-Chef. Richtig los geht es dann aber erst am 14. September. Besucher erwartet an diesem Tag ein Glas Sekt oder Orangensaft und vielleicht noch eine kleine Überraschung. „Es wird eng, wir sind fast ausgebucht“, sagt Huynh, „aber es geht danach ja noch weiter“.

Huynh plant auch Mittagstisch

Geöffnet hat das „MiKenzo“ täglich von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 22 Uhr. Mittwoch ist Ruhetag. Unter der Woche soll es einen Mittagstisch geben. „Das Preisniveau ist für Ulm auf jeden Fall angemessen“, findet Huynh, „wir wollen mit unserem Angebot jeden ansprechen.“

Übrigens: Der Name „MiKenzo“ hat keine Bedeutung, sondern ist ein frei erfundenes Wort. „Das findet man so sonst nirgendwo“, sagt Phong Huynh lachend, „wir wollten einfach einzigartig sein.“ Das ist ihm auf jeden Fall schon jetzt gelungen.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit cityStories Ulm entstanden.

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