Seit einem Jahr betreiben Larbi und Christine Hatim die Billbar. Bekannt sind sie aus ihrem Neu-Ulmer Restaurant Chez Sara. Dort servieren sie französische Küche, die Billbar ist hingegen international ausgerichtet – ein Konzept, das zur urbanen Bar im Weishaupt-Gebäude mitten in der City passt. Tagsüber ist das Tor zur Kunstausstellung geöffnet, überhaupt sieht Larbi Hatim sein Lokal als offenen Ort. Alle sollen sich hier wohlfühlen, zum Essen kommen, die Patisserie von Christine Hatim genießen oder etwas Feines trinken.

Billbar Ulm: Snacks und selbstgemachte Limos

Die Kombination aus Frische und Qualität kommt schon bei den selbst hergestellten Limonaden zum Ausdruck. „Wir machen alles selber“, betont „Chef de Cuisine“ Larbi Hatim und verweist auf die Pommes und Mayonnaise, die es zu den Miesmuscheln gibt – dieses Gericht namens „Moules frites“ ist in Belgien und Nordfrankreich populär. Einiges wie Falafel-Wrap oder Meze als Snacks gibt es immer, ansonsten gibt es keine Karte. Larbi entscheidet spontan, was er kocht. Von Tajine über Gambas al ­ajillo bis zu Chinesisch: Die Küche ist eine Reise um die Welt. Dabei können sich die Gäste durch ein Menü essen, täglich reicht das Angebot von der Vorspeise bis zum Dessert.

Live-Musik in der Neuen Mitte

Jürgen Halter schaut öfter vorbei in der Billbar: „Zum Mittagstisch gibt es leckeres, bekömmliches Essen – es ist gut, wenn man danach ein angenehmes Gefühl hat. Gerne nehme ich auch an den Musikveranstaltungen teil, wie neulich bei Leslie’s Bar Jazz.“ Live-Musik gibt es in der Billbar an manchen Abenden oder wenn Sonntags-Brunch ist, ähnlich wie die Küche mit Musikrichtungen aus aller Welt.

Und für die, die Augenschmaus mit Genießen verbinden wollen, bietet sich Kunst-Lunch an: ein Paket aus einem Besuch der Weishaupt-Ausstellung mit kleiner Führung, der zusammen geht mit Mittagstisch.