Freizeit Regeln für das Grillen in Ulm

Wildes Grillen in der Ulmer Friedrichsau wird von der Stadt nicht gerne gesehen.
Wildes Grillen in der Ulmer Friedrichsau wird von der Stadt nicht gerne gesehen. © Foto: Archiv
Ulm / swp 13.03.2018
Die Stadt weist auf das richtige Verhalten auf öffentlichen Grünanlagen hin. Für Hunde gilt Leinenzwang in Friedrichsau und Co.

Auch wenn die Temperaturen jetzt nochmal gefühlt in den Keller sinken, kommt der Sommer doch bestimmt. Und vorsorglich weist die Stadt Ulm schon mal auf das richtige Verhalten in den öffentlichen Grünanlagen hin, wenn sich dort bei wärmeren Temperaturen die Ulmer tümmeln. Zu den richtigen „Spielregeln“ gehört das Verbot, Hunde frei laufen zu lassen, und dass Feuer nur auf den dafür vorgesehenen Grillplätze erlaubt sind. Darauf weisen die Bürgerdienste der Stadt und die Polizei hin.

 „Die Friedrichsau und der Blaupark sind für alle da. Damit die Grünanlagen unter der Nutzung durch die vielen Besucher nicht allzu sehr leiden, gehören Hunde dort an die Leine“, heißt es in der Mittelung. Vor allem Kinder und ältere Menschen reagierten oft erschreckt, wenn ihnen ein nicht angeleinter Hund zu nahe kommt. Der Hinweis vom Halter, dass das Tier „nur spielen will“, helfe da nicht weiter. Auf Kinderspielplätze dürfen Hunde nicht, selbst wenn sie angeleint sind.

 Beim Grillen gelte, dass „Dutzende von Grills auf einer Wiese schnell zum Ärgernis für andere werden, die sich von Geruch und Rauch belästigt fühlen. Auch die Grasnarbe leidet empfindlich unter der Hitze der Feuer“, heißt es weiter. Im Sommer bestehe zudem bei längerer Trockenheit die Gefahr von Bränden. „Wir wollen niemandem die Freude am Grillen nehmen“, betont Petra Loser von den Bürgerdiensten, „aber damit die Freude nicht einseitig bleibt, geht es nicht ohne gegenseitige Rücksichtnahme.“

Abfalleimer nutzen

In der Friedrichsau stehen zwei, im Blaupark ein Grillplatz zur Verfügung. Die Bürgerdienste bitten, dass Besucher ihre  Abfälle in die dort aufgestellten Müllbehälter werfen und nicht im Park liegen lassen.

 Der kommunale Ordnungsdienst der Stadt und die Ulmer Polizei kündigen für die kommenden Monate verstärkte Kontrollen an. Je nach Schwere des Verstoßes könnten sie Bußgelder bis 1000 Euro verhängen.

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