"Wir hoffen". Das sagte gestern Karl Kopf, der technische Leiter der Realgrund, die natürlich mit Spannung auf die Entscheidung heute im Neu-Ulmer Stadtrat blickt. Das Gesamtvorhaben mit den 130 Wohnungen am Jahnufer, so wie es die Realgrund vorgestellt hat, steht oder fällt mit dem Verkauf des Flussmeisterei-Geländes. Das hatte Realgrund-Vorstand Walter Hopp in der Vergangenheit stets betont.

"Einen unteren, siebenstelligen Betrag" hat die Realgrund bereits in das Bauvorhaben gesteckt: für die Arbeit der Architekten, für Gutachten, für das Bebauungsplanverfahren. Gebaut wird, wie mehrfach berichtet, nach den Plänen des Ulmer Büros Mühlich Fink & Partner. Das Baugesuch, so Kopf, liege bereits fertig in der Schublade.