Der Prozess hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Nachdem ein 21-jährige Raser mit einem Jaguar ein junges Paar in Stuttgart totgefahren hat, wurde er zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren Haft verurteilt. Wegen illegalen Autorennens mit Todesfolge und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs. Mindestens für vier Jahre nach Entlassung soll er seinen Führerschein zudem nicht zurückbekommen.

Stuttgart

Eltern wollen Verurteilung wegen Mordes

Das Urteil des Stuttgarter Landgerichts wollen die Eltern des verstorbenen Mädchens nicht akzeptieren. Wie aus einem Bericht des SWR hervorgeht, wollen sie in Revision gehen und fordern, dass der junge Raser wegen Mordes verurteilt wird.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte dem SWR mit, sie werden bis Freitag über eine mögliche Revision entscheiden. Denn auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte in dem Prozess auf Mord plädiert.