Bildung Räume fehlen, Erweiterung beschlossen

Ulm / Beate Rose 10.12.2018

 Es begann mit einer kaputten Küche der Mensa. Daraus entstanden sind Pläne, um Mensa, Betreuungsräume und Klassenzimmer neu zu bauen. Und zwar an der Jörg-Syrlin-Grundschule (dreizügige Halbtagsschule, 252 Schüler) und der Astrid-Lindgren-Schule (127 Schüler einschließlich Schulkindergarten), die sich auf dem Kuhberg einen Campus teilen. Den Neubau wollen die Mitglieder des Fachausschusses Bildung und Soziales, der im Rathaus getagt hat. Der Erweiterungsbau soll eine Fläche von 962 Quadratmetern umfassen. Die Kosten sind mit 9,5 Millionen Euro veranschlagt. Diese Pläne hatte Gerhard Semler, Leiter der Abteilung Bildung und Soziales, erst im Schulbeirat, dann im Bildungsausschuss vorgestellt. Die Mitglieder der Gremien waren von den Plänen überzeugt.

Die Unterrichtsräume an der Lindgren-Schule, einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache, reichen bereits seit 2007 nicht mehr aus. Damals wurden zwei Container aufgestellt, doch inzwischen ist klar, dass die Räume dauerhaft benötigt werden. „Die Container sind nicht mehr tragbar“, sagte Jutta Krasenbrink von der Abteilung Planung, Bau und Unterhalt beim Zentralen Gebäudemanagement. Gleiches gilt für die Küche der Mensa in der Lindgren-Schule. Bezüglich Küche hatte der Wirtschafts-Kontrolldienst signalisiert, dass „wir etwas Neues schaffen müssen“, sagte Krasenbrink. Da zudem die Schüler der Syrlin-Grundschule in Räumen des Gemeindehauses der benachbarten Kirchengemeinde Heilig Geist essen, die Anmeldungen zum Essen aber in beiden Schulen steigen, ist eine Mensa auf dem Schulcampus mit zwei getrennten Speisesälen vorgesehen. Räume für die Betreuung werden benötigt, da die Syrlin-Schule „auf dem Weg zur Ganztagsschule ist“, sagte Semler.

Geplant ist, im kommenden Jahr einen Architektur-Wettwerb auszuschreiben. Im Sommer 2021 soll mit dem Bau begonnen werden.

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