Gericht Prozess ausgesetzt - Angeklagter verletzt

Einsatzkräfte stehen am Abend des 13. Juli vergangenen Jahres vor einem Haus in Munderkingen, wo nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Ulm ein heute 43-Jähriger seinen sechsjährigen Sohn heimtückisch getötet haben soll.
Einsatzkräfte stehen am Abend des 13. Juli vergangenen Jahres vor einem Haus in Munderkingen, wo nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Ulm ein heute 43-Jähriger seinen sechsjährigen Sohn heimtückisch getötet haben soll. © Foto: dpa
Stefan Bentele 26.06.2017
Der Prozess gegen einen 43-Jährigen, der vergangenes Jahr seinen Sohn getötet haben soll, musste ausgesetzt werden.

Der Angeklagte habe einen Unfall in Haft erlitten und sei „verhandlungsunfähig“, sagte am Montag Gerd Gugenhan, Vorsitzender Richter im Prozess gegen einen 43-Jährigen aus Munderkingen. Er habe eine Kopfverletzung „wohl geringeren Grades“. Die Zeugen, die am Montag geladen waren, sollen am 3. Juli gehört werden. Die Verhandlung am Mittwoch (8.30 Uhr) werde voraussichtlich stattfinden. Die Anklage wirft dem 43-Jährigen vor, seinen sechsjährigen Sohn heimtückisch getötet zu haben.