Ulm Projekt "Gewollte Donau": 7400 Euro für Hochwasseropfer

Das Donauhochwasser zerstörte auch den Spielplatz des Kindergartens in Gunja in Kroatien.
Das Donauhochwasser zerstörte auch den Spielplatz des Kindergartens in Gunja in Kroatien. © Foto: Danube Networkers
SWP 28.08.2014
Das Projekt "Die gewollte Donau" wird unter dem Motto "Die Donau bewegt uns" fortgesetzt, um Hochwasseropfern auf dem Balkan zu helfen.

7400 Euro Spenden haben das internationale Gemeinschaftsprojekt "Die gewollte Donau" und die dabei entstandenen handgearbeiteten "Fluss-Teile" erzielt. Damit werden die vom jüngsten Donauhochwasser zerstörten Schulräume der Grundschule in Jamena in Serbien sowie der Spielplatz und Kräutergarten eines Kindergartens in Gunja in Kroatien wiederhergestellt.

Wie Projektkoordinatorin Carmen Stadelhofer aus Ulm mitteilt, wird eine kleine Delegation des Netzwerks "Danube-Networkers" das Geld im Oktober den Empfängern persönlich überbringen. Die Netzwerker werden die Situation vor Ort begutachten sowie mit den Partnern der "Danube-Networkers" in den Städten Belgrad, Backa-Palanka und Vukovar Strategien zur Fortsetzung des Projekts entwickeln. Die Partner in allen Donauländern wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. Auch in Ulm sind dazu neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter willkommen.

Unter dem Motto "Die Donau bewegt uns" veranstalten die Networkers am 28. September einen "Kreativ-Marathon" im Haus der Begegnung. Bei einem Workshop mit Musik, Literatur und Spielen für Jung und Alt, können sich Besucher über die Donauländer und die internationale Partnerschaftsarbeit des Netzwerks informieren. Auch zahlreiche "Fluss-Teile" werden zu sehen und zu erwerben sein - womit schon weiter gespendet wird.