Prof. Thomas Seufferlein ist neuer Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Die Delegiertenversammlung – das höchste Organ der DKG – hat am 19. Juni einen neuen Vorstand bestimmt. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Ulm wurde von den Mitgliedern für die nächsten zwei Jahre in das Amt des Präsidenten der größten onkologischen Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum gewählt. Das teilte die Uniklinik Ulm in einer Presseinformation mit.
Der neue Präsident der DKG möchte die Vorsorge von Krebserkrankungen und die Versorgung von Patienten mit Krebs kontinuierlich weiter verbessern. Neue Erkenntnisse in der Krebsmedizin müssten noch schneller umsetzbar werden, etwa durch ständig aktualisierte, hochwertige onkologische Leitlinien und ein interdisziplinäres Qualitätsmanagement. „An diesen Zielen werden wir mit allen Sektionen der DKG und unseren Partnern, der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum weiter arbeiten, darauf freue ich mich“, so Seufferlein in der Pressemitteilung.

Zuvor in anderen Funktionen für die DKG tätig

Prof. Udo Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Ulm, gratuliert Prof. Seufferlein: „Als ausgewiesener Experte für internistische Onkologie und Gastroenterologie wird Professor Seufferlein innerhalb der entscheidenden onkologische Fachgesellschaft in Deutschland und darüber hinaus weiterhin wichtige Impulse setzen.“
Zuvor war Prof. Thomas Seufferlein bereits in verschiedenen anderen Funktionen für die DKG tätig, unter anderem als Vizepräsident im DKG-Vorstand, als Vorsitzender der Zertifizierungskommission der DKG-zertifizierten Darmkrebszentren und als Sprecher der DKG im Lenkungsausschuss des Leitlinienprogramms Onkologie. Der neue DKG-Vorstand setzt sich neben Seufferlein zusammen aus Prof. Anja Mehnert-Theuerkauf (Universitätsklinikum Leipzig), Prof. Ullrich Graeven (Kliniken Maria Hilf GmbH Mönchengladbach), Prof. Olaf Ortmann (Regensburg) und Prof. Frederik Wenz (Universitätsklinikum Freiburg).