Am Kienlesberg  hat die Brücke für die neue Straßenbahnlinie den renommierten Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis erhalten. Die Verleihung war im Deutschen Museum in München. Die Brücke der englischen Architekten Knight Architects erhielt einen der zwei Anerkennungspreise, die neben dem Hauptpreis verliehen werden. Der Preis wird nur alle zwei Jahre vergeben, es gab 25 Einsendungen. In der Begründung hob die Jury nach Mitteilung des Bauherrn SWU die Eigenständigkeit des Bauwerks im städtebaulichen Kontext hervor. Sie wirke „ordnend und identitätsstiftend auf das unruhige Umfeld“. Die trennende Wirkung der Gleisanlagen werde nicht nur überbrückt, sondern man biete den Fußgängern Aufenthaltsqualität und neue Ausblicke. Neben Knight waren die Ingenieurbüros Krebs und Kiefer (Karlsruhe) und Klähne (Berlin) beteiligt. Die Ausführung lag bei SEH Engineering (Hannover) und Geiger und Schüle (Ulm). Projektleiter war Thomas Harter (SWU Verkehr). Der Preis wird als Plakette angebracht.