Ulm Polizeipräsidium Ulm: Neuer Revierchef im Amt

Übergabe: Stephan Behnke übernimmt von Volker Stier (links) die Leitung des Polizeireviers Ulm-Mitte.
Übergabe: Stephan Behnke übernimmt von Volker Stier (links) die Leitung des Polizeireviers Ulm-Mitte. © Foto: Matthias Kessler
BERND RINDLE 15.07.2016
Stühlerücken im Polizeipräsidium Ulm: Der bisherige Leiter des Reviers Ulm-Mitte, Volker Stier, wechselt nach Göppingen. Ihm folgt Stephan Behnke.

Elf Jahre lang stand Polizeioberrat Volker Stier dem zentralen Innenstadtrevier vor, jetzt kehrt der passionierte Zugfahrer und bekennende Fan des VfB Stuttgart zurück in seine Heimatstadt, wo er im „Präsidium Einsatz“ eine neue Verwendung als Leiter der zentralen Dienste findet. Er gehe „mit gemischten Gefühlen“, sagte er, blicke aber „sehr zufrieden“ auf seine Ulmer Dienstzeit in einem Verantwortungsbereich mit „gewissen Herausforderungen“ zurück, was ihn „dienstlich und persönlich geprägt“ habe.

Dass sich seine Kollegen nicht eben freuen ihn zu verlieren, daraus machten sie bei der Verabschiedung am Donnerstagvormittag im Foyer der Sparkasse in der Neuen Mitte kein Hehl. „Wir lassen Sie nur ungern ziehen“, bekannte auch Personalrat Norbert Nolle und würdigte Stiers vorbildlichen Charakter als Führungskraft ebenso, wie Polizeipräsident Christian Nill dessen Verdienste lobte.  „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.“

Stier habe gemeinsam mit seinen Kollegen vom Revier Mitte die besonderen Anforderungen eines städtisch geprägten Reviers gemeistert  und in einer Stadt, die „rund um die Uhr pulsiert“ den Spagat zwischen einer „Endlosparty“ der einen auch dem Sicherheits- und Ruhebedürfnis der anderen Bürger geschafft. Schon allein deshalb wünscht sich Präsident Nill, dass den Polizeikräften mit insgesamt mehr Achtung und Respekt entgegengebracht werde.

Sein Nachfolger weiß, worauf er sich einlässt. Polizeioberrat Stephan Behnke hat das Führungs- und Lagezentrum in dem neu geschaffenen Polizeipräsidium Ulm mit aufgebaut und kennt die Verhältnisse und Herausforderungen seines neuen Aufgabengebiets inmitten der Ulmer Innenstadt gut.

Behnke wird von seinen Vorgesetzten als ausgezeichneter Analytiker mit Lehr-Erfahrung beschrieben, der seinen Beruf wie sein Vorgänger „von der Pike auf gelernt hat“, sagte Nill.  Und eine „Turbo-Karriere“ gemacht hat: 1987 ist er in den Polizeidienst eingestiegen, zehn Jahre später war er bereits Hauptkommissar. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Behnke und versprach „berechenbar“ zu sein und nur „das zu versprechen, was man auch halten kann“.

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