Ulm/Neu-Ulm Polizei entspannt, Rettungskräfte im Stress

Ulm/Neu-Ulm / HUM 22.07.2015

Den ganzen Tag über sei es ruhig gewesen, lediglich gegen 22.30 Uhr hätten in der Innenstadt die Ordnungswidrigkeiten zugenommen. Über die Festtage wurden neun Diebstähle angezeigt und zehn Rangeleien meist betrunkener Personen. Bei Jugendschutzkontrollen mussten die Beamten zwölf Minderjährigen Alkohol abnehmen.

Die Rettungskräfte allerdings hatten den Tag über jede Menge zu tun. Schon Vormittags gab es einen Schwächeanfall in der prallen Hitze auf dem Weinhof, beim Nabada dann gab es so viel zu tun wie nie zuvor, sagt Tom Biek von der DLRG, die gemeinsam mit der bayerischen Wasserwacht die Einsatzleitung inne hatte. "Vom Bienenstich über Schnittverletzungen bis hin zu Platzwunden hatten wir alles", sagt Biek. Vor allem aber sei der hohe Alkoholkonsum ein großes Problem gewesen. So musste der ein oder andere teilweise stark Betrunkene aus dem Fluss gerettet werden. Manche Fälle hätten durchaus schlimm ausgehen können, sagte Biek.

Ansonsten waren überwiegend Schnittverletzungen zu behandeln - zugezogen an den Steinen des Donauufers, durch Glasscherben oder auch durch Nägel, die bei den Aufbauten nicht richtig verarbeitet waren. "Wir hatten schon einiges mehr zu tun, als in den Jahren zuvor", sagt Biek.