Die Feuerwehr in Baden-Württemberg hatte in der Nacht auf Mittwoch viel zu tun. Die Einsatzkräfte rückten bei fünf Bränden in Kirchheim Teck, Langenargen, Amstetten, Heddesheim und Fichtenberg aus. Dabei entstand insgesamt ein Schaden von mehreren Millionen Euro, viele Schweine starben - darunter auch Ferkel. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Zudem war die Polizei mit Spezialkräften im Großeinsatz auf der Suche nach Drogen - vier Wohnungen sollen insgesamt durchsucht worden sein. In Ulm waren Beamte in mindestens zwei Wohnungen in der Innenstadt.

Amstetten: Muttertiere und Ferkel sterben bei Brand in Schweinestall

In Amstetten gab es am Mittwochmorgen in einem Schweinestall einen Schwelbrand, bei dem Muttertiere und Ferkel starben. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.

Langenargen am Bodensee: Dach kracht auf Oldtimer Millionenschaden

Die Feuerwehr ist in der Nacht auf Mittwoch zu einem Brand in einer Oldtimer-Garage in Langenargen am Bodensee ausgerückt. Es entstand ein Millionenschaden. Das Dach der Garage stürzte ein und krachte auf die teuren Fahrzeuge.

Kirchheim Teck: Fachwerkhaus nach Brand unbewohnbar

Am Dienstagabend ist die Feuerwehr zu einem Brand in einem Fachwerkhaus in der Innenstadt von Kirchheim Teck ausgerückt. Es soll eine Verletzte geben. Die Gaststätte, darüber liegende Büroräumlichkeiten und eine Wohnung sind derzeit nicht nutzbar.

Heddesheim: Sozialunterkunft nach Brand einsturzgefährdet

Rund 200.000 Euro Schaden entstanden bei einem Brand in einer Sozialunterkunft in Heddesheim. Die Bewohner konnten sich zwar in Sicherheit bringen, doch das Haus ist nach dem Feuer einsturzgefährdet.

Fichtenberg: Feuerwehr rückt zu Brand in Hotel aus

In einem Hotel in der Rathausstraße in Fichtenberg ist am Mittwochmorgen ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte zwar schnell löschen, doch der Schaden beläuft sich auf rund 150.000 Euro.

Großeinsatz der Polizei: Mehrere Durchsuchungen in Ulm

Zwar kein Brand, aber auch Blaulicht: Am Mittwochmorgen fanden in Ulm mindestens zwei Polizeieinsätze statt. Wie ein SWP-Reporter berichtet, waren in der Olgastraße vier Einsatzfahrzeuge der Polizei vor Ort. Mehrere Beamte waren in einem Wohnhaus zugange. Sie waren bewaffnet und hatten nach Zeugenaussagen einen Rammbock bei sich. Bereits zuvor haben Beamte eine Wohnung in der Ulmer Innenstadt im Bereich Hafenbad und Hafengasse durchsucht. Insgesamt sollen vier Durchsuchungen stattgefunden haben, bei denen die Polizisten nach Drogen suchten.