Ulm / JAKOB RESCH  Uhr
Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm haben eine Charme-Offensive gestartet, um bei Anwohnern den Unmut über den neuen Bau der neuen Straßenbahntrasse zu mildern.

Der Unmut an Kuhberg und Eselsberg ist deutlich vernehmbar über Umleitungen und Behinderungen, seit Mitte März die Baustellen für die neue Straßenbahnlinie 2 auf ganzer Streckenlänge aufgemacht worden sind. Um da ein bisschen den Dampf rauszunehmen, haben die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm jetzt eine Charmeoffensive gestartet.

Plakate appellieren schnippisch an den Ulmer Zusammenhalt in dieser Sache mit Slogans wie: „Da müssen wir jetzt durch.“ „Das bringen wir schon auf Linie.“ „Jetzt geht’s aber zick-zack.“ Das wird mancher Autofahrer zwar nicht so lustig finden. Aber was soll’s, Stadt und Stadtwerke haben nie ein Hehl daraus gemacht, dass es in zwei Jahren Bauzeit für viele nicht lustig wird. So macht man jetzt eben das Beste daraus.

Annemarie Rupp von der städtischen Task Force, die die Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt koordiniert: „Die Plakate sollen mit einem Augenzwinkern um Geduld und Gelassenheit bei den Betroffenen werben.“ Die Kampagne ist dabei ein Baustein in einem ganzen Baukasten von Maßnahmen. So setzt Baubürgermeister Tim von Winning denn auch auf den Dialog mit den Betroffenen und den Baustellenbeauftragten als deren unmittelbaren Ansprechpartnern.